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Ebola Tropenmediziner für länderübergreifende Koordinierungsstelle

„Infektionen machen nicht an den Grenzen der Bundesländer halt.“

Berlin – Der Sprecher des Ständigen Arbeitskreises der Kompetenz- und Behandlungszentren, August Stich, hat sich für eine zentrale Ebola-Koordinierungsstelle ausgesprochen. Diese würde nach Einschätzung von Experten die Versorgung von betroffenen Patienten in Deutschland nachhaltig verbessern.

„Infektionen machen nicht an den Grenzen der Bundesländer halt“, sagte Stich der „Berliner Zeitung“ (Freitagsausgabe). Der Infektionsschutz sei zwar Ländersache, eine bessere übergeordnete staatliche Vernetzung sei aber „sehr wünschenswert“.

Der Würzburger Tropenmediziner und Ebola-Experte forderte zudem mehr Personal für die aufwendige Betreuung der Infizierten. „Wir werden Schwierigkeiten bekommen, wenn Hunderte deutsche Helfer aus dem Ebola-Gebiet zurückkehren“, sagte Stich.

Es werde viele Verdachtsfälle geben, nicht etwa, weil sich alle im Einsatz ansteckten, sondern weil einfach jeder mit erhöhter Temperatur oder anderen Symptomen sicherheitshalber überprüft werden müsse.

Momentan seien an den sieben deutschen Standorten mit Sonderisolierstationen nicht genügend Ärzte, Pfleger und Schwestern vorhanden, die für die Arbeit auf der höchsten Sicherheitsstufe ausgebildet seien. Seuchengefahr durch das Virus sieht Stich nicht.

„Dass sich Ebola in Deutschland endemisch verbreitet wie in Westafrika, ist äußerst unwahrscheinlich“, sagte der Mediziner.

31.10.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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