newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Doppelstockbett in einer Jugendherberge
© über dts Nachrichtenagentur

Personalmangel Tourismusbranche fürchtet Umsatzrückgang

Die Konjunktur in Deutschland trübe sich ein.

Berlin – Die Tourismusbranche in Deutschland befürchtet wegen Personalmangels in diesem Sommer einen deutlichen Umsatzrückgang. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor, über welche die „Passauer Neue Presse“ (Freitagsausgabe) berichtet.

„Mit Blick auf den laufenden Sommer befürchten viele Betriebe deutlich schwächere Umsätze. Wegen fehlendem Personal müssen zum Beispiel Restaurants oder Hotels häufig früher oder ganze Tage schließen“, sagte der DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der Zeitung.

Die Konjunktur in Deutschland trübe sich ein. „Das macht sich zunehmend auch im Tourismus bemerkbar“, so der DIHK-Hauptgeschäftsführer weiter. So habe er sich die Zahl der Unternehmen, die ihre Geschäftslage als gut beurteilten, im Vergleich zum letzten Sommer merklich verringert.

„Damit geht es der Tourismuswirtschaft zwar noch immer vergleichsweise gut. Nach neun sehr erfolgreichen Jahren schwächt sich das Stimmungshoch im Tourismus aber ab“, sagte Wansleben der „Passauer Neuen Presse“. Hätten die Betriebe die eigene Geschäftslage in der Befragung im Vorjahr noch mit durchschnittlich 45 Punkten bewertet, gehe dieser Wert jetzt auf 34 Punkte zurück.

Es gebe den generellen Trend, dass immer mehr Menschen Urlaub in Deutschland machten. „Diese Entwicklung schlägt sich vor allem bei den Campingplätzen nieder, die von deutlich besseren Geschäften berichten“, so der DIHK-Hauptgeschäftsführer weiter. In diesem Bereich habe es in den vergangenen zehn Jahren ein Plus von rund 50 Prozent bei den bundesweiten Übernachtungen gegeben.

Auch die Fahrzeughersteller vermeldeten Jahr um Jahr neue Verkaufsrekorde bei Wohnmobilen und Wohnwagen, sagte Wansleben der „Passauer Neuen Presse“.

05.07.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Streit um Riester Rente DGB fordert Regierung zu Kehrtwende auf

In der Debatte um die Zukunft der umstrittenen Riester-Rente fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund die Bundesregierung zu einer Kehrtwende auf. "Statt weiter erfolglos an Riester herumzudoktern, sollte die Bundesregierung besser und sinnvoller die gesetzliche ...

Bundesagentur für Arbeit Entgelte im Jahr 2020 nur leicht gestiegen

Das Medianentgelt aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr bei 3.427 Euro. Gegenüber dem Jahr 2019 sind die Löhne und Gehälter damit um 26 Euro gestiegen, dem geringsten Anstieg seit dem Jahr 2009. Damals stiegen die Entgelte ...

Studie Mehrheit der Deutschen will früher in Rente

Neue Berufskrankheiten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose

DGB Aussagen zu Rentensteigerungen „Märchen“

Debatte über höheres Renteneintrittsalter Jeder Fünfte stirbt vor Erreichen des 69. Lebensjahres

BA-Chef Scheele Kurzarbeit wird Bundesagentur noch bis Ende 2022 belasten

"Bürokratischer Aktionismus" Arbeitgeber kritisieren neue Homeoffice-Verordnung

Bundesagentur-Chef Scheele „Zweiter Lockdown wäre furchtbar“

Wegen Corona-Krise Familienunternehmer fordern Abschaffung der Rente mit 63

Finanzbericht Arbeitsagentur rechnet mit 36,2 Milliarden Euro Verlust

VdK Sozialverband fordert 13 Euro Mindestlohn

Arbeitszeitverstöße in Schlachthöfen NRW-Arbeitsminister will deutlich höhere Bußgelder

#CoronaEltern Vor allem Mütter stecken im Job zurück

DRV Kaum Renteneinbußen durch Kurzarbeit

Aufruf Sozialbündnis fordert 100 Euro Corona-Zuschlag für Bedürftige

Corona-Krise Verdi will Kurzarbeiter Pakete zustellen lassen

Lohnuntergrenze DGB beharrt auf 12 Euro Mindestlohn

BVMW Mittelstand gegen Recht auf Homeoffice

"Politische Ladenhüter" BDA gegen Anrecht auf Homeoffice

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »