newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Thomas Gottschalk
© über dts Nachrichtenagentur

"Traumtänzer" Thomas Gottschalk sieht TV-Macher auf „gefährlichem Irrweg“

„Das wird nicht klappen.“

Berlin – TV-Moderator Thomas Gottschalk hadert mit dem klassischen Fernsehen und seinen heutigen Machern.

„Die Verantwortlichen beschreiten derzeit einen gefährlichen Irrweg“, sagte Gottschalk dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe). „Die wollen Fernsehen demnächst online veranstalten. Das wird nicht klappen.“ Seine Begründung: „Das Grand Hotel wird als AirBnB-Klitsche scheitern, und die Taxi-Innung wird sich nicht mit Uber verbrüdern.“ Nur ein paar „öffentlich-rechtliche Traumtänzer“ glaubten wirklich, „dass die Kids irgendwann ihre Laptops aufklappen, um `Soko Kitzbühel` oder den `Bergdoktor` zu gucken“, so Gottschalk.

Der TV-Entertainer will mit einer nächtlichen ZDF-Show in seinen 70. Geburtstag am Montag hineinfeiern. Dem Medium möchte er treu bleiben: „Solange die Leute meine Rübe noch dort sehen wollen, wo sie mich schon immer gefunden haben, nämlich im linearen Fernsehen, halte ich sie, gut frisiert, ins Bild.“

Gottschalk war zwischenzeitlich auch auf Twitter aktiv, sein Social-Media-Engagement aber wieder gestoppt. Der Grund: „Es brachte Druck. Deine Follower treiben dich vor sich her und wollen immer größere Stücke von dir und deinem Leben. Als ich angefangen habe, Fotos von meiner Kaffeetasse ins Netz zu stellen, war Schluss.“

Auch Youtube ist keine Alternative für ihn: „Gegen pubertäre Influencer, die ihrem Publikum erklären, wie man Pickel ausdrückt, habe ich eh keine Chancen. Ich habe ja nicht mal die Pickel.“

Trotz vieler Erfolge als Entertainment-Solist hat sich Gottschalk nie als Unternehmer gefühlt, sondern „nur als Gesichtsvermieter“. Das meiste Geld seiner Karriere habe er für zwei Immobilien ausgegeben – „für ein Schloss am Rhein, das mir nicht mehr gehört, und für eine Mühle in Malibu, die bis auf die Grundmauern verbrannt ist.“ Das Schloss habe er zudem „mit Riesenverlust“ verkauft. Gottschalks Fazit: „Als Investor war ich super.“

14.05.2020 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Eko Fresh „Ich kenne die Türkei auch nur aus dem Urlaub“

Der Kölner Rapper Eko Fresh sieht sich in der deutschen Öffentlichkeit mit dem Klischee der türkischen Herkunft behaftet. "Ich kenne die Türkei auch nur aus dem Urlaub oder aus dem Fernsehen", sagt er im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger". ...

Jodie Foster Schauspielkunst ist „ein unfassbar einsamer Job“

Die Schauspielerin und Regisseurin Jodie Foster (58), die schon als Dreijährige in einem Werbespot auftrat und mit zwölf Jahren eine Prostituierte in Martin Scorseses Kultfilm "Taxi Driver" spielte, erklärt im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT: "Meine Mutter ...

Schwan Respektlosigkeit in vielen Ehen

Bericht Schauspieler Sean Connery gestorben

Tim Mälzer zu Lockdown „Sind ein Bauernopfer“

Sebastian Koch Schauspieler will wieder drehen

Til Schweiger Schauspieler kritisiert Umgang mit Corona-Demos

Meret Becker „Ich habe geklaut wie ein Rabe“

"Homefarming" „Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers versorgt sich selbst

Nena Konzerte unter Corona-Auflagen bringen „ganz neue Innigkeit“

Uschi Glas Schauspielerin kann sich ein Leben ohne Arbeit kaum vorstellen

Udo Lindenberg Durch Corona „nen schweren Blues abgekriegt“

Neuauflage der Loveparade Gründer Dr. Motte fordert Markenrechte zurück

"Die Zeit" Peter Lohmeyer glaubt Politikern nicht mehr

Alexander Gerst „Social Distancing“ der falsche Begriff

Til Schweiger Schauspielerei und Fußball haben wenig gemeinsam

Coronavirus „Siegfried & Roy“-Magier Roy Horn gestorben

Modedesigner Kretschmer „Klamotten haben eine Seele“

Michelle Hunziker Heikler Sex-Talk mit Tochter Aurora

"Paradies für Feiglinge" Holocaust-Überlebende besorgt über Antisemitismus im Internet

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »