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Euromünzen

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22.10.2015

Bericht Steuereinnahmen steigen im September um 3,5 Prozent

Im Schlussquartal lauert Ungemach.

Berlin – Die Steuereinnahmen sind im September um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) unter Verweis auf Daten aus dem Bundesfinanzministerium. Im dritten Quartal nahmen Bund und Länder damit gut 153 Milliarden Euro Steuern von Wirtschaft und Bürgern ein, so viel wie noch nie zuvor in einem dritten Quartal.

Dank des robusten Arbeitsmarkts stieg das Lohnsteueraufkommen dem Bericht zufolge im September um 6,1 Prozent, die Umsatzsteuer brachte dagegen nur knapp das Ergebnis des Vorjahresmonats ein. „Kräftige Zuwächse“ gab es bei der Körperschaftsteuer, hieß es weiter aus dem Ministerium. Das Plus von 15,5 Prozent im Vergleich zu September 2014 „bezeuge ein günstige Entwicklung der Unternehmensgewinne“.

Allerdings lauert im Schlussquartal Ungemach. Steuerschätzer erwarten, dass VW wegen des Abgasskandals sich bereits gezahlte Körperschaft- und Gewerbesteuer vom Finanzamt zurückholen dürften. „Ich gehe davon aus, dass dieses und nächstes Jahr je rund 1,5 Milliarden Euro Gewerbe- und Körperschaftsteuern von VW fehlen werden“, zitiert das Blatt die DIW-Steuerschätzerin Kristina van Deuverden.

Stieg das Körperschaftsteueraufkommen in den ersten drei Quartalen noch um fünf Prozent und das gesondert erfasste Gewerbesteueraufkommen im ersten Halbjahr um 3,5 Prozent, drohen hier zum Jahresschluss also dicke Minuszeichen.

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