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15.11.2016

Berlin Staatsanwaltschaft durchsucht Wohnung von AfD-Stadtratskandidat

„Die Ermittlungen wegen Volksverhetzung dauern an.“

Berlin – Die Berliner Staatsanwaltschaft hat die Wohnung des AfD-Stadtratskandidaten für Lichtenberg, Wolfgang Hebold, durchsucht. Das teilte der Pressesprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“ (Mittwochausgabe) auf Nachfrage mit.

Zu dem genauen Zeitpunkt der Hausdurchsuchung wollte Steltner keine Angaben machen. „Es sind Beweismittel sichergestellt worden, die nun ausgewertet werden. Die Ermittlungen wegen Volksverhetzung dauern an“, erklärte Steltner dem Blatt. Weitere Details wollte er zunächst nicht nennen.

Hebold wurde bislang nicht von der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Lichtenberg gewählt; am kommenden Donnerstag will die BVV erneut tagen und bei dieser Sitzung die Mitglieder des Bezirksamt wählen.

Die designierte Bezirksbürgermeisterin für Lichtenberg, Evrim Sommer (Linkspartei), sagte dem „nd“: „Diese Person ist unwählbar, das haben fast alle Fraktionen gesagt. Seine rassistischen Äußerungen haben fast alle Fraktionen veranlasst, zu ihm Erklärungen abzugeben.“

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