Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Jens Spahn

© über dts Nachrichtenagentur

22.01.2015

CDU Spahn will weiter mit Pegida reden

Bachmann ist für Spahn allerdings dafür kein Anlaufpunkt.

Berlin – Trotz des Wirbels um die Veröffentlichung des Hitler-Bildes von Pegida-Gründer Lutz Bachmann will CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn weiter mit der Anti-Islam-Bewegung reden. „Wir müssen als Politik wieder mit den Tausenden Bürgern ins Gespräch kommen, die da mitlaufen, und sie auch kritisch fragen, warum sie so einem folgen“, sagte Spahn der „Bild-Zeitung“ (Donnerstag).

Bachmann ist für Spahn allerdings dafür kein Anlaufpunkt. „Wer hetzt wie Herr Bachmann scheidet als Gesprächspartner definitiv aus“, sagte der CDU-Politiker.

Bachmann war am Mittwoch wegen des Fotos, auf dem er als Adolf Hitler posiert, sowie wegen Äußerungen auf Facebook als Vorstand des Pegida-Vereins zurückgetreten.

Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel hatte sich von Bachmanns Äußerungen auf Facebook distanziert: „Die jetzt bekannt gewordenen Facebook-Postings Lutz Bachmanns vom September weisen wir als Verein aufs Schärfste zurück. Sie tragen nicht dazu bei, Vertrauen zu den Zielen und Protagonisten von Pegida zu entwickeln.“

Vokabeln wie „Viehzeug“, „Dreckspack“ und „Gelumpe“ gehörten nicht in einen politischen Diskurs, so Oertel weiter.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/berlin-spahn-will-weiter-mit-pegida-reden-77109.html

Weitere Nachrichten

Martin Schulz

© über dts Nachrichtenagentur

SPD Martin Schulz gegen Große Koalition nach Bundestagswahl

Der SPD-Parteichef und Kanzlerkandidat, Martin Schulz, hat sich von einer möglichen Großen Koalition unter Führung von Bundeskanzlerin Merkel, nach der ...

SPD-Logo

© über dts Nachrichtenagentur

SPD Sonderparteitag beschließt Wahlprogramm einstimmig

Der außerordentliche SPD-Bundesparteitag hat das Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2017 ohne Gegenstimmen beschlossen - bei einer Enthaltung. "Mit dem ...

Solidaritätszuschlag

© über dts Nachrichtenagentur

Schäuble Soli-Abschaffung vor 2030 möglich

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich offen dafür gezeigt, den Solidaritätszuschlag früher als bis zum Jahr 2030 abzuschaffen. "Natürlich ...

Weitere Schlagzeilen