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Kleinkind auf Spielplatz

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20.06.2013

SPD Schwesig verteidigt geplante Kindergeld-Reform

„Fakt ist, dass der Kinderzuschlag nicht bei allen Kindern ankommt.“

Berlin – Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig hat das Konzept ihrer Partei für eine Reform des Kindergeldes gegen Kritik aus den Unionsparteien verteidigt. Nach den Plänen der SPD soll das bisher einkommensunabhängige Kindergeld künftig sozial gestaffelt sein. Demnach würden erwerbstätige Alleinerziehende bis 2000 Euro monatlichem Bruttoeinkommen und Paarfamilien bis 3.000 Euro künftig 140 Euro mehr pro Kind bekommen.

„Fakt ist, dass der Kinderzuschlag nicht bei allen Kindern ankommt, denen er eigentlich zusteht“, sagte Schwesig der „Frankfurter Rundschau“. Derzeit käme er nur etwa einem Drittel der Kindern zugute, die einen Anspruch darauf hätten. Die Sozialdemokraten wollten den Kinderzuschlag von bis zu 140 Euro deshalb dort, wo er benötigt wird, automatisch aufschlagen.

Zudem konterte Schwesig den Vorwurf der Union, die Streichung der Pauschale für Bildung, Erziehung und Ausbildung beim Kinderfreibetrag werde Familien bis tief in die Mittelschicht hinein belasten. „Frau Schröder hat ganz offensichtlich den Blick dafür verloren, wer eigentlich zur Mittelschicht zählt“, erwiderte Schwesig. „Bei uns profitieren alle“, erklärte sie.

„Neben dem gerechteren Kindergeld werden wir massiv in Ganztagskitas und Ganztagsschulen investieren. Und wir werden die Kita-Gebühren schrittweise abschaffen. Allein das wird Eltern von Kita-Kindern durchschnittlich um 160 Euro im Monat entlasten.“

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