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Christian Schmidt

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10.05.2015

CSU Schmidt will Handel mit exotischen Tieren unter die Lupe nehmen

Ein genereller Reformbedarf beim Schutz von Heimtieren sei nicht vorhanden.

Berlin – Das Bundeslandwirtschaftsministerium will den Handel und die Haltung von Kleintieren unter die Lupe nehmen: Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag) sagte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) über ein geplantes Forschungsvorhaben seines Ministeriums zum Verkauf exotischer Tiere: „Dabei soll insbesondere ermittelt werden, wie es hier um den Tierschutz bestellt ist und ob gesetzgeberischer Bedarf besteht.“

Es soll etwa überprüft werden, ob die Verkäufer ihren Informationspflichten nachkommen, denn die Haltung eines Reptils sei „häufig wesentlich anspruchsvoller als zum Beispiel eines Kaninchens“.

Schmidt sagte zudem: „Generell müssen wir das Internet stärker in den Fokus nehmen.“ Das gelte auch für Artikel aus dem Heimtierbedarf, die sein Ministerium unter tierschutzrechtlichen Aspekten überprüfen wolle. Als Beispiele nannte Schmidt „Hamsterkugeln oder Netzhängematten, in denen Tiere sich verfangen können“.

Ein genereller Reformbedarf beim Schutz von Heimtieren sei nicht vorhanden, sagte der Minister vor dem Hintergrund der von der Tierrechtsorganisation Peta veröffentlichten Bilder aus Kleintierzuchten. Die entsprechenden Vorschriften seien vorhanden. „Es ist eher eine Frage der Umsetzung. Hier liegt die Zuständigkeit letztlich bei den Ländern.“

Auch die Forderung nach einer speziellen Heimtierverordnung wies der Minister zurück. Den Behörden stünden „Instrumentarien zur Verfügung, um rechtswidrige Zustände abzustellen und zu ahnden“, so der CSU-Politiker.

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