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Verteidigungsministerium

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16.01.2015

Verteidigungsministerium Personalrat bemängelt Leistungsdruck

„Wir prüfen, ob Personalressourcen neu verteilt werden müssen.“

Berlin – Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) muss sich mit Kritik der eigenen Mitarbeitervertretung auseinandersetzen: In einer Versammlung der Belegschaft im Dezember kritisierte der Personalrat den „enormen täglichen Leistungsdruck“, der am Dienstsitz in Berlin herrsche, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Bis Ende September hätten die Ministerialen bereits 120.000 Überstunden angesammelt. Dies entspreche rund 100 Dienstposten.

Der Personalrat kritisierte, dass „die permanente Erreichbarkeit“ inzwischen in manchen Bereichen „wie selbstverständlich“ dazugehöre, schreibt der „Spiegel“ weiter. Auch hätten die Mitarbeiter bemängelt, dass viele Überstunden zum Jahresende ersatzlos verfallen würden.

„2014 war wegen der Krisen Ebola, Ukraine und IS sowie der Revision des Rüstungswesens sicher ein besonders arbeitsreiches Jahr“, sagte ein Sprecher des Ministeriums laut „Spiegel“. „Wir prüfen, ob Personalressourcen neu verteilt werden müssen.“

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