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Angela Merkel

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17.03.2015

"Personenkult" Opposition übt scharfe Kritik an Filmprojekt über Merkel

„Ein Kinofilm als Raute 2.0?“

Berlin – Die Opposition im Bundestag hat mit scharfer Kritik auf ein Filmprojekt über Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reagiert, das für das Bundestagswahljahr 2017 geplant ist.

„Ein Kinofilm als Raute 2.0? Personenkult gehört eigentlich in weniger demokratische Staaten“, sagte die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, der „Leipziger Volkszeitung“ (Mittwoch).

Sie stelle sich die Frage, was als nächstes komme. „Soll die Kanzlerin 2017 als erste protestantische Frau vom Papst heiliggesprochen und die Olympischen Spiele von Hamburg nach Templin verlegt werden“, fragte die Grünen-Politikerin.

Auch der Linken-Politiker Dietmar Bartsch übte Kritik an dem Projekt: „Da kann die Union doch gleich die Hälfte ihres Wahlkampfetats für die Bundestagswahl 2017 auf die hohe Kante legen. Fehlt nur noch, dass ARD und ZDF den Film dann im Wahljahr zur Primetime ins Programm nehmen.“

Merkel habe „wie ich genug ungute Erfahrungen mit Personenkult gemacht“, ergänzte Bartsch. „Das sollte eigentlich für ein Leben reichen.“

Eine Produktionsfirma hat für das Wahljahr 2017 eine internationale Koproduktion mit internationaler Besetzung über das Leben der CDU-Chefin und Kanzlerin angekündigt. Wer in die Kinorolle von Merkel schlüpfen soll, ist bislang noch nicht bekannt.

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