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13.12.2014

Merkel „Partnerschaftliche Beziehungen“ zwischen EU und Moskau

Assoziierungsabkommen sind nicht gegen Russland gerichtet.

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für „gute und partnerschaftliche Beziehungen“ zwischen der EU und Russland ausgesprochen. Deshalb sei der Gedanke gut, mit der Eurasischen Union über Handelsfragen zu sprechen – „damit klar wird: Die Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, mit Georgien, mit Moldawien sind nicht gegen Russland gerichtet, sondern es geht um eine engere Verknüpfung der Wirtschaftsräume“, sagte Merkel in ihrem neuen Video-Podcast. „Und da“, so die Kanzlerin, „sollte Russland nicht ausgenommen sein.“

Zugleich bezeichnete Merkel die Einheit der EU beim Vorgehen im Ukraine-Konflikt als „ganz wichtig“. Einerseits müsse man Unrecht benennen, andererseits aber diplomatische Lösungen anstreben.

„Gerade bei der Ukraine werden wir jetzt wieder einen neuen Anlauf nehmen, um zu versuchen, das, was im Minsker Abkommen vereinbart war, doch noch umzusetzen. Es gibt jetzt gerade erste zarte Ansätze, wo man sagt: Vielleicht können wir darauf aufbauen“, sagte die Bundeskanzlerin.

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