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04.03.2013

Deutsche Bank Lindner kritisiert Provisionen in Millionenhöhe

„Grenzen für die Freiheit zieht nicht nur das Gesetz.“

Berlin – Der nordrhein-westfälische FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat die von der Deutschen Bank gezahlten Provisionen in Millionenhöhe für Banker heftig kritisiert. „Grenzen für die Freiheit zieht nicht nur das Gesetz, sondern auch das Verantwortungsgefühl. Man sollte für in Freiheit getroffene Entscheidungen Gründe angeben können, die vor Moral, Vernunft und Gemeinwohl Bestand haben“, sagte Lindner dem „Handelsblatt“.

Laut dem FDP-Politiker gibt es keine solchen Gründe, „mit denen zum Beispiel Provisionen von 80 Millionen Euro bei der Deutschen Bank gerechtfertigt werden können“. Lindner forderte „als Politiker, Bürger und Marktteilnehmer, dass Führungskräfte und Eigentümer ihrer Verantwortung gerecht werden“. Dazu gehöre, Maß zu halten und auf die Wirkungen zu achten.

Die Ankündigung der EU, die Boni der Banker dürften künftig nicht höher ausfallen als das Grundgehalt, sieht Lindner skeptisch: „Ich bin gespannt, ob ohne den nötigen Mentalitätswechsel nicht die Grundgehälter erhöht werden“, sagte der FDP-Politiker.

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