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Stanislaw Tillich

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25.01.2015

Mehr Zuwanderung in den Osten Kritik an Tillichs Vorschlag

„Den Vorschlag aus Sachsen sehe ich eher skeptisch.“

Berlin – Die Forderung des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) nach einer deutlichen Absenkung der Mindestverdienstgrenzen für Zuwanderer, um mehr Fachkräfte in den Osten zu locken, stößt auf Kritik: Der Regierungschef von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD), begründete seine Ablehnung in der „Welt“ mit der höheren Arbeitslosigkeit im Osten.

„Den Vorschlag aus Sachsen sehe ich eher skeptisch. Die Zahl der Arbeitslosen ist zwar auch in den ostdeutschen Ländern deutlich zurückgegangen. Sie liegt aber immer noch über der in den westdeutschen Ländern“, erklärte Sellering. „Da muss für uns Priorität haben, möglichst viele Arbeitslose wieder an den ersten Arbeitsmarkt heranzuführen.“

Tillich (CDU) hatte zuvor der „Welt am Sonntag“ gesagt: „Wir kennen das Demografie-Problem, deshalb sagen wir in Sachsen: Wir müssen Ausländer ins Land holen. Gerade der Osten braucht mehr Zuwanderung.“

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