newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Polizei
© über dts Nachrichtenagentur

Anstieg von Einbruchsdiebstählen Städte- und Gemeindebund besorgt

„Nicht nur blitzen, sondern auch mehr schützen.“

Berlin – Der deutsche Städte- und Gemeindebund hat sich angesichts eines dramatischen Anstiegs von Einbruchsdiebstählen besorgt gezeigt und Bündnisse für Sicherheit in den Kommunen gefordert.

In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg, dabei nehme die Bedeutung von privaten Sicherheitsdiensten zu. Das sei nicht zu kritisieren, wenn diese in einen gemeinsamen Plan eingebunden würden, sagte Landsberg. Polizei, Ordnungsamt sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger sollten außerdem in einem solchen Bündnis aktiv werden.

Mit Blick auf den „Tag des Einbruchs“ an diesem Sonntag sprach sich Landsberg ferner dafür aus, Polizisten effektiver einzusetzen. Statt für Geschwindigkeitsmessungen und „Blitzermarathons“ sollten die Beamten für Ermittlungen bei Einbruchsdiebstählen bereitstehen.

„Beim letzten bundesweiten Blitzmarathon waren weit über 15.000 Kräfte im Einsatz“, kritisierte Landsberg. Deren Arbeit könnten besonders zertifizierte Unternehmen wie zum Beispiel der TÜV nach Vorgaben der Kommunen beziehungsweise der Polizei genauso gut und gerichtsfest erledigen. Es müsse der Grundsatz gelten: „Nicht nur blitzen, sondern auch mehr schützen.“

Der Städte- und Gemeindebund wies darauf hin, dass die Kriminalstatistik im letzten Jahr 149.000 Wohnungseinbrüche mit einem Schaden von 430 Millionen Euro verzeichnet habe. Die Tendenz sei steigend.

In der Zeit von 2009 bis 2013 hätten die Einbruchsdelikte in Niedersachsen um 40 Prozent, in Nordrhein-Westfalen um 34 Prozent, in Bayern um 41 Prozent und in Thüringen sogar um 90 Prozent zugenommen. Die Aufklärungsquote liege durchschnittlich bei nur 15 Prozent.

25.10.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Corona-Krise Polizeigewerkschaft und Kommunen beklagen „Regelungswut“

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund und die Deutsche Polizeigewerkschaft beklagen in der Corona-Pandemie eine "Regelungswut", die die Vollzugsbeamten überfordere und die Akzeptanz in der Bevölkerung verliere. ...

Rechtsextreme Polizei-Chats Staatsanwälte beantragen sechs Strafbefehle gegen Mitglieder

Im Skandal um rechtsextreme Chats bei der Polizei in Essen und Mülheim/Ruhr will die Staatsanwaltschaft Duisburg elf Strafverfahren abschließen. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe) aus Justizkreisen erfuhr, haben die Staatsanwälte beim Amtsgericht ...

Debatte um Görlitzer Park Monika Herrmann für härteres Vorgehen in der Rigaer Straße

Strafjustiz am Limit Richterbund fordert neuen Rechtsstaatspakt

"Querdenken"-Demos Polizeigewerkschafts-Chef fordert generelles Verbot

Richterbund Mehr als 10.000 Eilverfahren und Klagen gegen Corona-Auflagen

Bericht Verfassungsschutz befürchtet Terror von Corona-Leugnern

Corona-Pandemie Trotz Lockdown 20 Millionen Überstunden bei deutscher Polizei

Gewerkschaft der Polizei Nicht genügend Bundespolizisten für Schutz von Impfstoff

Coronavirus Zahl infizierter Bundespolizisten steigt stark an

"November-Lockdown" Neun von zehn Eilanträgen abgewiesen

Corona-Leugner-Demonstrationen Polizei sieht sich von Gerichten und Politik allein gelassen

Verlängerung des Teil-Lockdowns Gewerkschaft der Polizei warnt vor unfriedlichen Weihnachten

Coronavirus Berliner Gericht schmettert Eilanträge gegen Lockdown ab

Bundeskriminalamt Nach Anschlag in Wien Razzien in Deutschland

BDVR Verwaltungsgerichte gut für Klagewelle gerüstet

Bericht Großrazzia wegen Kinderpornografie in vier Bundesländern

Missbrauch Kinderschutzbund begrüßt Urteil im Fall Bergisch Gladbach

Komplex Bergisch Gladbach Angeklagter zu 13 Jahren Haft verurteilt

Tödliche Messerattacke in Berlin Tatverdächtiger stellt sich

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »