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Sigmar Gabriel

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07.02.2015

SPD Jusos attackieren Gabriel scharf

„Ein SPD-Vorsitzender biedert sich nicht bei den braunen Stammtischen an.“

Berlin – Wegen seiner Äußerung, es gebe ein demokratisches Recht darauf, „rechts zu sein oder deutschnational“, gerät SPD-Chef Sigmar Gabriel ins Kreuzfeuer der parteiinternen Kritik.

„Ich habe den Eindruck, Sigmar Gabriel ist in dieser Frage der sozialdemokratische Kompass verlorengegangen“, sagte Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann der „Frankfurter Rundschau“ (Samstagausgabe). „Ein SPD-Vorsitzender biedert sich nicht bei den braunen Stammtischen an, sondern kämpft für eine tolerante und solidarische Gesellschaft.“

SPD-Vorstandsmitglied Sascha Vogt sagte der „Frankfurter Rundschau“, er frage sich, weshalb der SPD-Chef den Satz überhaupt gesagt hat: „Das Recht auf Meinungsfreiheit ist von niemand in Frage gestellt worden“, monierte Vogt: „Ich weiß nicht, was das soll.“

Gabriel hatte in einem Interview mit dem „Stern“ gesagt, „ganz offensichtlich“ gehöre die Pegida-Bewegung zu Deutschland. Außerdem gebe es „ein demokratisches Recht darauf, rechts zu sein oder deutschnational.“

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