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Thomas de Maizière

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03.05.2015

BND-Spähaffäre Juso-Chefin fordert Rücktritt von de Maizière

„Ausspähen geht gar nicht.“

Berlin – Als erste SPD-Politikerin hat die Vorsitzende der Jungsozialisten, Johanna Uekermann, im Kontext der BND-Spähaffäre den Rücktritt von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) gefordert. „Angela Merkel sollte personelle Konsequenzen ziehen, de Maizière ist bei diesen Vorwürfen als Innenminister nicht einen Tag länger tragbar. Ausspähen geht gar nicht“, sagte Uekermann der „Welt am Sonntag“.

„Die Vorgänge bei BND und Bundeskanzleramt sind unglaublich“, sagte die Vorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation: „Die Kanzlerin hat ihren Laden offensichtlich nicht im Griff. Thomas de Maizière hat als Kanzleramtschef Spionage und Ausspähung durch fremde Geheimdienste gedeckt oder gar befördert.“

Der Innenminister hat sich mit Verweis auf Geheimhaltungsvorschriften bislang nicht zu der Affäre geäußert.

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