newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Junge Leute vor einer Universität
© über dts Nachrichtenagentur

Antrag Junge Union will Steuervorteile für Studenten

Der Antrag wird der Jahresversammlung zur Annahme empfohlen.

Berlin – Auszubildende und Studenten sollen nach den Vorstellungen der Jungen Union (JU) künftig steuerlich bessergestellt werden. Aufwendungen für die erste Berufsausbildung oder das Erststudium sollten künftig auch noch nach mehreren Jahren von der Steuer abgesetzt werden können, heißt es in einem Antrag für die Jahresversammlung der Jungen Union, über den die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Freitagausgaben) berichten.

Dazu müssten die Kosten als Werbungskosten statt wie bisher als Sonderausgaben deklariert werden können. Sonderausgaben von bis zu 6.000 Euro könnten derzeit nur in dem Jahr von der Steuer abgezogen werden, in dem sie anfielen, heißt es in dem Antrag für die JU-Jahresversammlung.

„Bei einem Großteil der Studenten läuft dieser Sonderausgabenabzug aufgrund fehlender zu versteuernder Einkünfte ins Leere“, heißt es in dem Antrag weiter. Als Werbungskosten könnten sie dagegen mittels Verlustvorträgen auf spätere Jahre übertragen werden, „in denen voraussichtlich mehr Einkünfte als zu Studienzeiten vorhanden sind“. Dies sei derzeit bereits bei der Zweitausbildung, also etwa bei Aufbaustudien oder Promotionen, möglich.

„Nach dem Gebot der Besteuerung nach der finanziellen Leistungsfähigkeit wäre die Gleichbehandlung der Aufwendungen für Erst- und Zweitausbildung geboten“, heißt es in dem Antrag, über den die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten.

Der Antrag des JU-Landesverbandes Hessen wird der Jahresversammlung, dem sogenannten „Deutschlandtag“, von der Antragskommission zur Annahme empfohlen. Der „Deutschlandtag“ beginnt am heutigen Freitag in Saarbrücken und dauert bis zum Sonntag.

11.10.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Coronavirus Schäuble drängt Stiko zu Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble drängt die Ständige Impfkommission (Stiko) zu einer Empfehlung von Corona-Impfungen für Kinder. "Es steht dem Bundestagspräsidenten nicht an, die Ständige Impfkommission zu kritisieren. Allerdings darf ich sie an ihre ...

Ernst Impfen um Schulen offen zu lassen

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) spricht sich dafür aus, Kinder und Jugendliche schon ab zwölf Jahren impfen zu lassen. Sie appellierte am Donnerstag im Inforadio vom rbb an die Ständige Impfkommission, eine entsprechende Empfehlung auszusprechen. ...

Schäuble Corona-Einschränkungen bald nur noch für Nichtgeimpfte

Kanzlerpräferenz Laschet verliert 6 Prozentpunkte

Trendbarometer CDU/CSU fällt auf 26 Prozent – Grüne wieder über 20 Prozent

Zentralrat Nur Abgrenzung von AfD ermöglicht jüdisches Leben

SPD-Rechtsexperte Einschränkungen für Nicht-Geimpfte höchst bedenklich

SPD-Pflegebeauftragte Einrichtungen auf Katastrophenschutz überprüfen

SPD-Sportpolitikerin Olympische Spiele nicht verantwortbar und nicht fair

CDU Brok fordert Wohncontainer für Flutopfer

Grüne Hofreiter attackiert Union wegen Klimaschutz-Streit

Steigende Inzidenzen Lauterbach wirft Bundesregierung Untätigkeit vor

Kühnert Ampel-Koalition möglich

Nach Flut-Katastrophe Grüne fordern Reform der Schuldenbremse

Bundeswehr Middelberg und Mazyek fordern muslimische Seelsorger

Unwetter-Katastrophen NRW-Innenminister Reul fordert Sirenen-Pflicht

Flutkatastrophe Union warnt vor voreiligen Schuldzuweisungen

Folgen der Flutkatastrophe Politisch Verantwortliche benennen

Flutkatastrophen Linke und SPD plädieren für Elementarschadenversicherung

"Großer Fehler" Bosbach kritisiert Laschets Lacher in Erftstadt

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »