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Einkaufsregal in einem Supermarkt
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Umfrage Junge Leute verschwenden besonders viele Lebensmittel

Eklatanter Widerspruch zum klimapolitischen Engagement „Fridays for Future“.

Berlin – Junge Menschen im Alter von 14 bis 19 Jahren werfen in Deutschland bedenkenloser Lebensmittel weg als Konsumenten aller anderen Altersgruppen. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet. Dieses Verhalten steht in eklatantem Widerspruch zum klimapolitischen Engagement von Schülern und anderen Jugendlichen im Rahmen der Bewegung „Fridays for Future“.

Auf die Lebensmittelproduktion und die Landwirtschaft geht nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace etwa ein Drittel der weltweit ausgestoßenen Treibhausgase zurück. Das hohe Niveau der Lebensmittelverschwendung hat damit eine deutlich klimaschädliche Wirkung.

In der repräsentativen Untersuchung gaben über alle Altersgruppen hinweg im Schnitt sieben Prozent der 1230 Befragten an, in den letzten zwölf Monaten einige Male wöchentlich Lebensmittel wie Obst und Gemüse oder Milch- und Fleischprodukte in den Abfall gegeben zu haben.

Weit überdurchschnittlich sind die Zahlen für die jüngste Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen. Hier gaben 14 Prozent an, „mehrmals in der Woche“ Essbares zu entsorgen, weitere 31 Prozent tun dies laut Umfrage „einmal in der Woche“.

Auch in der folgenden Altersgruppe, die bis 29 Jahre reicht, sind die Ziffern mit elf bzw. 23 Prozent hoch. Sie sinken mit steigendem Alter und erreichen bei den Älteren über 60 Jahre die geringsten Anteile. Hier sagen nur noch zwei Prozent, dass sie mehrmals wöchentlich den Mülleimer für Lebensmittel öffnen, weitere zwölf Prozent tun dies nach eigenen Angaben einmal wöchentlich.

Die Sozialforscher von Forsa hatten ihre Erhebung in der Zeit vom 21. März bis 4. April dieses Jahres im Auftrag der Bank RaboDirect durchgeführt.

28.04.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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