Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Bundesinnenministerium

© über dts Nachrichtenagentur

27.03.2020

Strategiepapier Innenministerium dringt auf massive Ausweitung von Corona-Tests

Wer Gefahr abwenden wolle, „muss sie kennen“.

Berlin – Im Kampf gegen das Coronavirus reifen in der Bundesregierung Überlegungen, das Virus mithilfe massiv ausgeweiteter Tests einzudämmen: Vorbild ist dabei Südkorea, das mit Massentests und der Isolierung von Erkrankten die Ausbreitung des Erregers stark verlangsamt hat, ohne das öffentliche Leben zum Stillstand zu bringen.

Die größtmögliche Erhöhung der Testkapazitäten in Deutschland sei „überfällig“, heißt es in einem vertraulichen Strategiepapier aus dem Bundesinnenministerium mit dem Titel „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“, über das die „Süddeutsche Zeitung“ (Wochenendausgabe), NDR und WDR berichten. Demnach müsse die Bundesregierung auf ein Szenario namens „Schnelle Kontrolle“ hinarbeiten, um schlimmere Folgen für Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft abzuwenden.

Die bei Weitem wichtigste Maßnahme gegen das Virus sei „das Testen und Isolieren der infizierten Personen“. Getestet werden sollten „sowohl Personen mit Eigenverdacht als auch der gesamte Kreis der Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen“, heißt es in dem Strategiepapier des Innenministeriums.

Die Fachleute hoffen, dass die Testkapazität in Deutschland „sehr schnell“ hochgefahren werden könne. So spielen sie ein Szenario durch, in dem vom 6. April an 50.000 Tests pro Tag möglich seien, vom 13. April an 100.000, und Ende April 200.000. Derzeit seien wöchentlich 300.000 bis 500.000 Coronavirus-Tests möglich, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Die bisherige Methode nach dem Motto „Wir testen, um die Lage zu bestätigen“ müsse abgelöst werden durch den Ansatz „Wir testen, um vor die Lage zu kommen“, heißt es in dem Strategiepapier weiter. In dieser Hinsicht sei Südkorea ein „eindrucksvolles“ Vorbild. Anders als etwa China hat Südkorea keine allgemeinen Ausgangsverbote verhängt.

Für breit angelegte Tests seien innovative Lösungen erforderlich, heißt es in dem Papier. Um das medizinische Personal vor Infizierten zu schützen, sollten Bürger den notwendigen Rachenabstrich selbst erledigen, zum Beispiel in „Drive-in“- oder Telefonzellen-Teststationen.

Um die Suche nach Kontakten von positiv getesteten Personen zu erleichtern, sollten längerfristig computergestützte Lösungen und sogar das Standort-Tracking von Mobiltelefonen zum Einsatz kommen. Alle positiv Getesteten müssten isoliert werden, zu Hause oder in einer Quarantäne-Anlage.

Sobald diese Verfahren einmal eingespielt seien, „können sie relativ kostengünstig über mehrere Jahre hinaus die wahrscheinlich immer wieder aufflackernden kleinen Ausbrüche sofort eindämmen“, heißt es in dem Strategiepapier weiter.

Zudem sei es notwendig, die Zahl der Krankenhausbetten deutlich zu erhöhen. Derzeit gebe es in Krankenhäusern und Reha-Kliniken knapp 300.000 Betten. Weitere 60.000 ließen sich voraussichtlich in Hotels in Messehallen einrichten.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) habe die Studie am 18. März bei seiner Grundsatzabteilung in Auftrag gegeben, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Sie sei unter Federführung von Staatssekretär Markus Kerber binnen weniger Tage mithilfe des Robert-Koch-Instituts und weiterer Fachleute entstanden, unter anderem von ausländischen Universitäten. Inzwischen liege das Papier auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor.

Welche Art von Tests eingesetzt werden sollen, um zu bestimmen, ob eine Person infiziert ist, werde in dem Papier nicht erwähnt, berichtet die Zeitung weiter. Das zurzeit gängige Nachweisverfahren ist die sogenannte Polymerasekettenreaktion (PCR), die das Erbgut der Erreger aufspürt. Experten schätzen, dass aktuell wöchentlich etwa 200.000 solcher PCR-Tests auf das neue Coronavirus in Deutschland gemacht werden. Diese Zahl wurde zu Beginn der Woche auch von Spahn genannt.

Er sprach allerdings auch davon, dass notwendige Chemikalien für die Laborarbeit und Testmaterialien allmählich knapp würden. Wie die zusätzlichen Test-Kapazitäten geschaffen werden sollen, dazu mache das Papier keine Angaben, berichtet die Zeitung. Um die Zahl so dramatisch zu steigern wie in dem Papier skizziert, müssten allerdings Chemikalien und Laborgeräte in großem Umfang beschafft werden.

Grundsätzlich könnten solche Tests auch in vielen Labors von Universitäten und Biotech-Unternehmen analysiert werden. Die notwendigen Maschinen sind dort meist vorhanden und auch Personal, das damit umgehen kann. Dies zentral zu organisieren wäre allerdings sehr komplex.

Aus Sicht der Experten des Innenministeriums ist es für den Erfolg entscheidend, dass es der Bundesregierung gelingt, die Bevölkerung zu mobilisieren. In dem Papier heißt es, es sei daher notwendig, die Menschen noch stärker als bisher vom Ernst der Lage zu überzeugen und mit verbreiteten Fehlvorstellungen aufzuräumen.

Zum Irrglauben gehöre es etwa, dass das Virus nur die Alten treffe oder für Kinder harmlos sei. Den Experten zufolge müssten alle Bürger erkennen, dass auch sie in eine dramatische Lage geraten könnten, zum Beispiel weil schwerkranke Angehörige von überfüllten Krankenhäusern abgewiesen würden. Notwendig sei daher eine „deutschlandweite und transparente Aufklärungs- und Mobilisierungskampagne“, heißt es in dem Strategiepapier des Innenministeriums, über das die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.

Dabei gehen die Autoren der Studie von deutlich höheren Todesraten und Schwerkranken aus als das Robert-Koch-Institut (RKI): Während das RKI zum Beispiel annimmt, dass in Deutschland 0,56 Prozent der Infizierten am Coronavirus sterben werden, rechne das Innenministerium mit 1,2 Prozent. Entsprechend dramatischer sind auch die Szenarien, die das Ministeriumspapier durchspielt.

Als Teil ihrer Kampagne wollen die Fachleute des Innenministeriums alle Bundesbürger auf das gemeinsame Ziel einschwören, ein Worst-Case-Szenario zu vermeiden, in dem sich die Krankheit monatelang unkontrolliert ausbreiten würde, mit vielen Toten sowie massiven Folgen für die Wirtschaft und die Gesellschaft. „Um die gesellschaftlichen Durchhaltekräfte zu mobilisieren, ist das Verschweigen des Worst Case keine Option“, heißt es in dem Papier. Wer Gefahr abwenden wolle, „muss sie kennen“.

Es ist bei Planspielen dieser Art üblich, dass Experten das schlimmste Szenario durchspielen: In diesem Fall gehen die Fachleute davon aus, dass bei einer ungebremsten Verbreitung des Virus 80 Prozent der Patienten, die eigentlich auf die Intensivstation müssten, von den Krankenhäusern abgewiesen würden.

Das positivste Szenario dagegen, das die Experten aus dem Innenministerium anstreben, trage den Namen „Hammer and Dance“, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Der Ausdruck beziehe sich vermutlich auf einen Artikel, der vergangene Woche auf der englischsprachigen Online-Plattform Medium erschien und viel Aufmerksamkeit erregte. Allerdings handelt es sich dabei nicht um einen wissenschaftlichen Beitrag. Das darin geschilderte Szenario finde sich dennoch im Papier des Innenministeriums wieder.

Es bedeutet, dass das Virus zunächst mit Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen eingedämmt wird und die Fallzahlen binnen sechs Wochen deutlich zurückgehen. Nach dieser Phase des Holzhammers, also etwa zum Ende der Osterferien, könnte dann die „Dance“- oder Tanzphase beginnen: Kindergärten und Schulen würden wieder öffnen, die Infektion würde dann durch intensives Testen, Nachverfolgung von Kontakten und Isolation kontrolliert. Das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben kehre dann „weitgehend zurück zur Normalität“, heißt es in dem Strategiepapier des Innenministeriums, über das die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.

Ebenfalls zum Ende der Osterferien, um den 20. April herum, erwarten die Experten die höchste Zahl der pro Tag neu entdeckten Infektionen. Danach würden diese – dem optimistischen Szenario folgend – sinken.

Bei diesem Szenario ließe sich der Einbruch des Bruttoinlandsprodukts auf etwa vier Prozent begrenzen, dies sei der wirtschaftliche „Best Case“, heißt es in dem Papier weiter. Ohne das umfangreiche Testprogramm aber könne es zu Szenarien kommen, bei denen die Krise in Wellen immer wiederkehre, oder bei denen ein schnelles Eindämmen misslinge und Ausgangsbeschränkungen über Monate notwendig seien.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
WhatsApp

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/berlin-innenministerium-dringt-auf-massive-ausweitung-von-corona-tests-124545.html

Weitere Meldungen

Fahne von Frankreich

© über dts Nachrichtenagentur

EU-Solidaritätsfonds Frankreich erhöht Druck zur Durchsetzung

Frankreich erhöht den Druck zur Durchsetzung eines neuen europäischen Solidaritätsfonds als Antwort auf die Coronakrise: Der französische Wirtschafts- und ...

Angela Merkel

© über dts Nachrichtenagentur

Schutzmasken Merkel plädiert für Produktions-Verlagerung nach Europa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich in der Coronakrise dafür ausgesprochen, dass die Produktion von Schutzmasken verstärkt nach Europa verlagert ...

Österreichisches Parlament

© über dts Nachrichtenagentur

Corona-Krise IW-Chef begrüßt Österreichs Exit-Ankündigung

Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, hat die Ankündigung der österreichischen Regierung begrüßt, die Geschäfte ab dem 14. ...

Nach Kurz-Ankündigung Hans sieht Österreich nicht als Vorbild

Die Ankündigung Österreichs, Corona-bedingte Beschränkungen ab kommende Woche schrittweise zu lockern, stößt in Deutschland auf Zurückhaltung. "Wir geraten ...

Corona-Bonds Scholz stößt in eigenen Reihen auf Unverständnis

Der Vorsitzende der deutsch-italienischen Parlamentariergruppe, Axel Schäfer (SPD), kritisiert Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) wegen dessen ...

Corona-Pandemie Politologin kritisiert Trumps Krisenmanagement

Die Politologin Cathryn Clüver Ashbrook sieht das Coronakrisenmanagement von US-Präsident Donald Trump kritisch. Man erlebe einen Präsidenten, der lüge, um ...

Anti-Corona-Maßnahmen Österreich will Geschäfte schrittweise wieder öffnen

Die österreichische Bundesregierung hat einen Zeitplan für die Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen beschlossen. Ab dem 14. April sollen erste Geschäfte ...

Kampf gegen Coronavirus 20 EU-Länder haben Grundrechte eingeschränkt

Im Kampf gegen das Coronavirus hat nach Angaben der Europäischen Kommission die große Mehrheit der EU-Länder mittlerweile die Grundrechte ihrer Bürger ...

Coronavirus Großbritanniens Premier Johnson ist im Krankenhaus

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson ist im Krankenhaus. Das teilte die Downing Street am Sonntag mit. Die Maßnahme sei rein vorsichtshalber ...

Corona-Krise Linnemann lehnt „milliardenschwere Umverteilungsinstrumente“ ab

Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann (CDU) hat sich gegen sogenannte Corona-Bonds ausgesprochen. "Wir dürfen Solidarität nicht mit ...

Anleihen EU-Kommissare dringen auf Corona-Bonds

Aus der Europäischen Kommission kommt neuer Druck für die Einführung von sogenannten "Corona-Bonds", also Anleihen, für die alle EU-Staaten gemeinsam haften. ...

Gemeinsam Patente erwerben Griechenland macht Vorschlag für EU-Corona-Abwehr

In der Diskussion um Europas Antwort auf die Coronakrise schlägt Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis vor, dass die europäischen Länder ...

Wirtschaftskrise Österreich lehnt Corona-Bonds ab

Österreich lehnt Corona-Bonds zur Bewältigung der von der Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise ab. "Die Krise sollte nicht dazu genutzt werden, Vorschläge ...

Corona-Krise FDP schlägt EU-Fonds für medizinische Nothilfe vor

FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg dringt in der Coronakrise auf größere Unterstützung für medizinische Nothilfe innerhalb Europas. "Ich schlage vor, ...

Rettungspaket Ökonom hält Corona-Bonds für unumgänglich

Der Wirtschaftsexperte Jens Südekum hält ein gesamteuropäisches Rettungspaket für unumgänglich, um den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise zu begegnen. ...

Investitionen gefordert Von der Leyen will „Marshall-Plan für Europa“

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert massive Investitionen in den EU-Haushalt. "Wir brauchen einen Marshall-Plan für Europa", schreibt ...

Notstandsgesetze Bayerns Ministerpräsident geht auf Distanz zu Orban

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich wegen der umstrittenen Notstandsgesetze in Ungarn von Regierungschef Viktor Orban distanziert. ...

Spaniens Ministerpräsident EU muss „Kriegswirtschaft“ organisieren

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat die EU-Partner zu "rigoroser Solidarität" aufgerufen. Um in der Coronavirus-Pandemie nicht als Union zu ...

EU-Anleihen Auch einige CDU-Politiker für Corona-Bonds

Mehrere CDU-Politiker können sich in der Krise gemeinsame EU-Anleihen vorstellen. Man könne sich "angesichts der Opferzahlen im Süden" nicht vorstellen, ...

Corona-Krise Braun zurückhaltend bei europäisch finanziertem Kurzarbeitergeld

Kanzleramtsminister Helge Braun hat die Vorschläge der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu einem europäisch finanzierten Kurzarbeitergeld ...

Großbritannien Keir Starmer zum neuen Labour-Chef gewählt

Keir Starmer ist zum neuen Vorsitzenden der britischen Labour-Party gewählt worden. Das teilte die Labour-Party am Samstagmittag mit. Damit tritt Starmer ...

Corona-Pandemie Schäuble gegen Corona-Bonds

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich gegen die gemeinsame Schuldenaufnahme europäischer Staaten zur Bekämpfung der Folgen der ...

Bericht Weißes Haus dementiert Maskenklau

Das Weiße Haus hat Vorwürfe aus Berlin zurückgewiesen, die USA hätten in Bangkok für die Bundeshauptstadt bestellte Schutzmasken beschlagnahmt. Auf Anfrage ...

Corona-Bonds Grüne kritisieren mangelnde europäische Solidarität

Die Grünen dringen auf mehr europäische Solidarität. "Ein finanzieller Schutzschirm für Europa fehlt bisher komplett", sagte Grünen-Chefin Annalena ...

Wirtschaft EU-Haushaltskommissar verlangt Ende von Corona-Bonds-Debatte

EU-Haushaltskommissar Johannes Hahn hat die EU-Mitglieder aufgefordert, die Debatte über die Einführung von Corona-Bonds zu beenden. "Ehrlich gesagt: Ich ...

Corona-Pandemie Seehofer für mehr Grenzkontrollen

Das Corona-Kabinett will in seiner Sitzung am Montag über einen Vorschlag von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) diskutieren, die Grenzkontrollen in ...

Orbáns Ermächtigungsgesetz EU-Haushaltskommissar erwartet Konsequenzen

Nach der faktischen Entmachtung des ungarischen Parlaments hält EU-Haushaltskommissar Johannes Hahn einen Ausschluss von Viktor Orbáns Fidesz-Partei aus ...

SPD Scholz will bei Euro-Gruppen-Schalte Corona-Bonds verhindern

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will bei der Videokonferenz der Eurofinanzminister am kommenden Dienstag sogenannten Corona-Bonds nicht zustimmen. ...

Notgesetze in Ungarn Mützenich droht mit Kürzung von EU-Mitteln

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, sieht in den Corona-Notgesetzen der ungarischen Regierung einen Verstoß gegen rechtsstaatliche ...

Corona-Krise Pflegekräfte aus Polen dürfen wieder einreisen

Polnische Pflegefachkräfte dürfen nach den Worten des Pflegebeauftragten der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, wieder einreisen. In Gesprächen mit ...

Italien Ex-Ministerpräsident Letta verlangt Verzicht auf Euro-Bonds

Im Streit innerhalb der Eurozone zwischen Nord- und Südländern um die Finanzierung der Folgen der Coronakrise kommt ein neuer Vorschlag aus Italien. Die ...

Einschränkung der Demokratie Europa-Staatsminister Roth will Sanktionen gegen Ungarn

Als Reaktion auf die Einschränkung der demokratischen Freiheiten in Ungarn hat Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) finanzielle Sanktionen ins Spiel ...

Umfrage Europäer und US-Bürger für staatliche Eingriffe in Coronakrise

Die große Mehrheit der Menschen in Europa und den USA hält die Beschneidung der persönlichen Freiheiten zur Bekämpfung der Coronakrise für richtig. 85 ...

Corona-Krise Rufe nach Korrekturen an Globalisierung

In der Coronakrise blicken die meisten Menschen in Europa und den USA skeptisch auf die Globalisierung. Um ähnliche Krisen in der Zukunft zu vermeiden, ...

EU-Erweiterungskommissar Finanzhilfen für Westbalkan wichtig

Nach Ansicht von EU-Erweiterungskommissar Oliver Varhelyi sind die Nachbarstaaten der Europäischen Union, wie etwa die Länder auf dem Westbalkan, im Kampf ...

SPD Barley verlangt wegen Corona mehr Kompetenzen für EU

Katarina Barley (SPD), Vizepräsidentin des Europaparlaments, fordert wegen der Coronakrise mehr Kompetenzen für die EU. "Bei einer Pandemie muss das ...

EuGH Drei Länder haben in Flüchtlingskrise EU-Recht verletzt

Polen, Ungarn und Tschechien haben in der Flüchtlingskrise EU-Recht verletzt. Das geht aus einem Urteil der Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Donnerstag ...

Corona-Krise Röttgen fürchtet um Zukunft der EU

CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen fürchtet in der Coronakrise um den Zusammenhalt Europas. "Die Europäische Union ist in Gefahr wie nie zuvor", sagte ...

Bericht EU-Kommissarin macht Hoffnung auf schnellen Corona-Impfstoff

EU-Forschungskommissarin Mariya Gabriel schürt die Hoffnung auf die schnelle Verfügbarkeit eines Impfmittels gegen das Coronavirus. Normalerweise dauere ...