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26.03.2019

Einheitliche Regelungen gefordert Industrie fürchtet Neuregelung der Zeitumstellung

Europa müsse einen Flickenteppich der Zeitzonen vermeiden.

Berlin – Die deutsche Industrie warnt vor Risiken bei der Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung in der EU und dringt auf einheitliche Regelungen in der gesamten Union.

Der Plan zur Zeitumstellung müsse gründlich durchdacht werden, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstag). „Das Vorhaben birgt erhebliche Risiken für die vernetzten wirtschaftlichen Abläufe auf unserem Kontinent.“

Europa müsse einen Flickenteppich der Zeitzonen vermeiden, mahnte Lang. Für die Wirtschaft seien reibungslose Logistikabläufe von zentraler Bedeutung, unterschiedliche und womöglich wechselnde Zeitzonen würden die Komplexität von Planungen erhöhen. „Unsere Unternehmen benötigen Planungssicherheit und EU-weit einheitliche Regelungen“, forderte Lang.

Das EU-Parlament wird am Dienstag über das Aus für die Zeitumstellung abstimmen. Eine Mehrheit ist nach Informationen der Funke-Zeitungen sicher, erwartet wird ein Votum für die Abschaffung des halbjährlichen Wechsels von Sommer- und Winterzeit im Jahr 2021.

Auch der EU-Ministerrat, der sich mit dem Parlament in den nächsten Monaten abstimmen muss, hat das Jahr 2021 für den Ausstieg aus der Zeitumstellung bereits ins Auge gefasst.

Der CDU-Gesundheitsexperte im EU-Parlament, Peter Liese, appellierte an die Abgeordneten, diesem Kompromiss zuzustimmen. „Die jetzige Situation muss unbedingt beendet werden“, sagte Liese den Funke-Zeitungen. „Europa schreibt allen Mitgliedstaaten etwas vor, dass die Mehrheit der Menschen nach repräsentativen Umfragen nicht will.“ Es gebe ernst zu nehmende Hinweise, dass die Zeitumstellung auch medizinisch von Nachteil sei.

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