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25.01.2015

Dokumentationspflicht IG Metall will Änderungen beim Mindestlohn nicht hinnehmen

„Wir brauchen keinen Mindestlohn, der bloß eine Hülle darstellt.“

Berlin – Die IG Metall will mögliche Änderungen am gesetzlichen Mindestlohn nicht hinnehmen. Sollte der Mindestlohn dennoch wie von Teilen der Union gefordert aufgeweicht werden, werde man „mit Krach“ reagieren, sagte der Zweite Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, im Interview mit dem „Deutschlandfunk“.

„Wir werden das nicht akzeptieren. Wir brauchen keinen Mindestlohn, der bloß eine Hülle darstellt.“ Ohne Dokumentationspflichten eröffne die derzeitige Situation so viele Umgehungssachverhalte und -tatbestände, dass Dokumentation und Mindestlohn, „wie ein siamesischer Zwilling“ seien.

„Wir erleben jetzt schon, dass Arbeitgeber Neuverträge abschließen, die Stundenzahl reduzieren, aber nicht die Arbeitsaufgabe. Wir erleben jetzt schon, dass versucht wird, über Handgeld zu arbeiten für zusätzliche Stunden, um die 8,50 Euro zu umgehen“, kritisierte Hofmann.

„Wer ordentliche Arbeitsbedingungen und Mindestbedingungen nicht nur auf der Lohnseite, sondern auch auf der Frage, stimmt das Äquivalent zwischen Leistung und Lohn, kontrollieren will, der braucht auch eine Dokumentationspflicht.“ Die Kritik am hohen bürokratischen Aufwand halte er für übertrieben.

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