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Streik

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13.03.2015

Tarifstreit in der Chemieindustrie IG BCE droht mit Arbeitskampf

Das Angebot, dass die Arbeitgeber vorgelegt hätten, sei „eine Provokation“.

Berlin – Nachdem die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der deutschen Chemieindustrie am Donnerstag ohne Ergebnis vertagt worden sind, hat die Gewerkschaft IG BCE mit Arbeitskampf gedroht.

Das Angebot, dass die Arbeitgeber vorgelegt hätten, sei „eine Provokation“, sagte Peter Hausmann, Verhandlungsführer der IG BCE. „Die Arbeitgeber haben den Kontakt zur Realität verloren. Dieses Angebot ist ein Dokument der Ignoranz und der Arroganz.“

Sollte es beim nächsten Treffen, das für den 26. März in Stuttgart geplant ist, nicht zu einer Einigung kommen, werde man ein Schlichtungsverfahren einleiten, so Hausmann weiter. „Auch ein Arbeitskampf ist dann nicht mehr ausgeschlossen.“

Die IG BCE fordert unter anderem eine Anhebung der Entgelte um 4,8 Prozent. Das Angebot der Arbeitgeber sieht einen Anstieg der Einkommen um 1,6 Prozent nach zwei sogenannten Leermonaten vor.

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