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10.06.2019

Boykott-Drohungen Huawei rechnet in Deutschland weiterhin mit Kooperation

„Aktuell stockt der Verkauf logischerweise etwas.“

Berlin – Der chinesische High-Tech-Riese Huawei erwartet trotz der Boykott-Drohungen der USA eine weiterhin enge Kooperation mit den deutschen Telefonkonzernen.

„Wir liefern aktuell Netzwerkelemente für den Ausbau der LTE-Netze von Deutsche Telekom, Vodafone Deutschland und von Telefonica Deutschland“, sagte David Wang, stellvertretender Chef von Huawei Deutschland der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Wir rechnen damit, dass wir auch beim Bau der künftigen 5G-Netze mit diesen drei Unternehmen eng zusammenarbeiten“, ergänzte der chinesische Manager.

Dabei lobte Wang die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) und will die erwarteten Auflagen der Bundesnetzagentur für Lieferanten der 5G-Netze erfüllen.

„Wir sind zuversichtlich, alle Sicherheitskriterien des BSI und der Bundesnetzagentur erfüllen zu können. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit allen in Deutschland und Europa tätigen Telefonkonzernen zusammen. Es hat niemals irgendwo einen Hinweis auf eingebaute Hintertüren in unserer Software gegeben. Und wir öffnen unseren Softwarecode gegenüber dem BSI. Darum gehe ich davon aus, dass wir als Lieferant für 5G-Netze zugelassen werden.“

Wang räumte ein, dass Smartphones von Huawei sich aktuell etwas schlechter verkaufen, weil unsicher sei, ob Google das Betriebssystem Android weiter mit Updates versorgen werde.

„Unser Marktanteil in Deutschland ist bis zuletzt auf mehr als 20 Prozent gestiegen in den vergangenen Jahren. Aktuell stockt der Verkauf logischerweise etwas. Aber wir würden gerne weiterhin Android als Betriebssystem nutzen, um einem globalen Standard zu folgen. Falls das aber nicht möglich wäre, wäre Huawei sehr schnell in der Lage, ein eigenes Betriebssystem zu nutzen.“

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