Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Gregor Gysi

© über dts Nachrichtenagentur

29.01.2015

"Maybrit Illner" Gysi schließt Links-Rechts-Koalition in Deutschland aus

Ein vergleichbares Bündnis halte er für „ausgeschlossen“.

Berlin – Der Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Gregor Gysi, hat einer möglichen Links-Rechts-Koalition nach griechischem Vorbild in Deutschland eine Absage erteilt: Ein vergleichbares Bündnis halte er für „ausgeschlossen“, sagte Gysi am Donnerstag in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“.

Das Votum in Griechenland wertete der Linken-Politiker auch als eine Niederlage für Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Troika-Politik sei dort abgewählt worden.

Aus der griechischen Parlamentswahl am vergangenen Sonntag war das linke Parteienbündnis Syriza als stärkste Kraft hervorgegangen, hatte die absolute Mehrheit aber knapp verpasst. Deshalb ging Syriza eine Koalition mit der national-konservativen und rechtspopulistischen Partei „Unabhängige Griechen“ ein.

Die beiden Parteien hatten im Wahlkampf mit der Forderung um Stimmen geworben, dass die Sparpolitik in dem Euro-Krisenland sofort beendet werden müsse.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/berlin-gysi-schliesst-links-rechts-koalition-in-deutschland-aus-77581.html

Weitere Nachrichten

Jürgen Trittin Grüne

© Bündnis 90 / Die Grünen / CC BY-SA 2.0

Grüne Trittin sieht gute Chancen auf Regierung ohne CDU/CSU

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin sieht trotz niedriger Umfragewerte seiner Partei Chancen auf eine Regierungsbeteiligung in Berlin. "In den Umfragen ...

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Weitere Schlagzeilen