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Hermann Gröhe

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16.11.2014

CDU Gröhe forciert Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung

„Niemand sollte sich den Tod wünschen, um anderen nicht zur Last zu fallen.“

Berlin – Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat den Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung zu einem zentralen Ziel seiner Politik erklärt. „Niemand sollte sich den Tod wünschen, um anderen nicht zur Last zu fallen“, sagte Gröhe im Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

„Wir brauchen mehr ambulante und stationäre Hospizangebote und müssen die ambulante palliativmedizinische Versorgung flächendeckend ausbauen“, fügte Gröhe hinzu. „Hier ist noch viel zu tun.“

Gröhe gilt als Gegner der Sterbehilfe, kommerzielle Organisationen will er verbieten. „Selbsttötungshilfe darf keine Behandlungsvariante sein“, sagte der Minister zu „Focus“.

Moderne Palliativmedizin könne Schmerzen wirksam lindern. „Immer wieder erzählen mir Hospizmitarbeiter, dass nach nur wenigen weitgehend schmerzfreien Tagen der Todeswunsch verschwunden ist.“

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