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Google-Nutzer am Computer

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11.11.2015

Jared Cohen Google setzt auf künstliche Intelligenz

„Wir bei Google sind die ersten, die zugeben, dass wir auch Fehler gemacht haben.“

Berlin – Der Internet-Riese Google setzt auf künstliche Intelligenz. Lernende Maschinen werden nach Ansicht Googles die Arbeitswelt in den kommenden fünf Jahren mehr verändern als alle anderen Innovationen der digitalen Revolution: „Von diesem maschinellen Lernen erwarte ich mir in den kommenden fünf Jahren die größten Auswirkungen auf unser Leben“, sagte Jared Cohen, Direktor der Denkfabrik Google Ideas, in einem Gespräch mit dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).

Allerdings wird es nach Meinung von Cohen noch einige Zeit dauern, bis man den Produktivitätsschub der neuen Technologien in den Statistiken sehen kann. „Es wird viel darüber geredet, aber die Technologien werden noch wenig eingesetzt. Das gilt auch für die Neuerungen im Bereich von Industrie 4.0. Im Internet der Dinge sind wir noch nicht so weit“, sagte Cohen.

Der Google-Manager räumte ein, dass sein Unternehmen im Umgang mit den Ängsten seiner Nutzer auch Fehler gemacht hat. „Wir bei Google sind die ersten, die zugeben, dass wir auch Fehler gemacht haben. Wir versuchen ständig daraus zu lernen. Die Einstellung der Menschen zu den neuen Technologien verändert sich und wir versuchen, uns dem anzupassen. Oft gibt es technologische Lösungen für die Befürchtungen unserer Nutzer. Wichtig ist, dass wir zuhören und lernen. Die Weiterentwicklung des Internets sollte ein kooperativer Prozess sein, wo Bürger, Unternehmen und Regierungen sich einbringen können.“

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