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Stahlproduktion
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Verordnungsermächtigung Gesamtmetall fordert Option für Krisenregelung von 2008

„Wir sollten darauf vorbereitet sein.“

Berlin – Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander fordert eine Ausweitung der Kurzarbeitsregelungen für den Fall einer großen Wirtschaftskrise.

„Kein Mensch weiß heute, was passiert, wenn die Produktion auch hier in Deutschland – zum Beispiel nach einem harten Brexit – massiv stocken würde. Wir sollten darauf vorbereitet sein“, sagte Zander dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). „Es ist Zeit für eine Verordnungsermächtigung, die es erlaubt, die Regelungen zur Kurzarbeit aus der Krise innerhalb weniger Tage per Kabinettsbeschluss wieder in Kraft zu setzen.“

Zander sagte, damals seien den Unternehmen die Sozialversicherungsbeiträge für Kurzarbeiter erstattet worden – bis zu 100 Prozent: „Zudem wurde der Zugang zur Kurzarbeit erleichtert. Sie war bereits möglich, wenn die Arbeitszeit eines Zehntels der Belegschaft reduziert werden musste. Und die Regierung hat die Bezugszeiten verlängert.“

Schwerwiegende Risiken

Nach den Worten des Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführers gibt es derzeit schwerwiegende Risiken. „Problematisch würde es, wenn es zu externen Schocks käme: Etwa durch einen harten Brexit, einen globalen Handelskrieg oder einen militärischen Konflikt mit dem Iran. Das alles hätte erhebliche Auswirkungen auch auf den Standort Deutschland“, sagte Zander.

„Wir müssen abwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Bisher gehen wir davon aus, dass es sich um eine konjunkturelle, allerdings sehr schmerzhafte Delle handelt.“

10.08.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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