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Joachim Gauck

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28.02.2015

"Unermesslicher Verlust" Gauck schockiert über Nemzow-Mord

Gerade jetzt werde seine Stimme fehlen.

Berlin – Bundespräsident Joachim Gauck hat sich schockiert über den Mord an dem russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow gezeigt. Gauck habe seinen tiefen Respekt vor dem früheren stellvertretenden Ministerpräsidenten Russlands bekundet, teilte das Bundespräsidialamt am Samstag mit.

Nemzow habe sich couragiert für Freiheit, Demokratie und Frieden eingesetzt und dabei auch Kritik an der russischen Regierung nicht gescheut. Für die gesellschaftliche Debatte in Russland sei Nemzows Tod „ein unermesslicher Verlust“. Gerade jetzt werde seine Stimme fehlen.

Der Bundespräsident erwarte von allen Verantwortlichen in Russland, dass diese sich für eine vollständige Aufklärung des Mordes einsetzen.

Nemzow war am Freitagabend auf einer Brücke in der Nähe des Kreml mit vier Schüssen in den Rücken getötet worden. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte eine unverzügliche Untersuchung des Mordes angeordnet.

Unterdessen gehen die Ermittlungsbehörden davon aus, dass es sich um einen „minutiös geplanten“ Auftragsmord handele. Vermutet werde ein politisches Motiv. Nemzow galt als einer der schärfsten Kritiker Putins und hatte sich wiederholt für die pro-europäischen ukrainische Regierung eingesetzt.

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