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Joachim Gauck

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10.10.2014

Weltweite Vorbilder Gauck gratuliert Friedensnobelpreisträgern

Ein „starkes Zeichen der Ermutigung für alle vermeintlich Schwachen“.

Berlin – Bundespräsident Joachim Gauck hat Kailash Satyarthi und Malala Yousafzai zum Friedensnobelpreis gratuliert.

Yousafzais Mut, auch unter Gefahr für Ihr Leben das Recht auf Bildung für Mädchen einzufordern, sei ein „starkes Zeichen der Ermutigung für alle vermeintlich Schwachen“, so Gauck am Freitag. Damit sei sie „ein weltweites Vorbild: sowohl für Kinder und Jugendliche, die sich nach Bildung und mehr Chancengerechtigkeit sehnen, als auch für Erwachsene, die sich dafür einsetzen.“

Satyarthi habe mit seinem Einsatz gegen Kinderarbeit und gegen die Unterdrückung von Kindern nicht nur Südasien aufgerüttelt, sondern auch viele Menschen in Europa und in Deutschland. Er habe dazu beigetragen, dass viele Menschen beginnen, ihre Verantwortung als Konsumenten wahrzunehmen.

„Mit Ihrem Kampf gegen Kinderarbeit und für das Recht der Kinder auf Bildung sind Sie ein weltweites Vorbild, da Sie uns mahnen, uns mehr für die Schwächsten der Gesellschaft zu engagieren und deren Schicksal nicht zu vergessen“, schrieb der Bundespräsident an Satyarthi.

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