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Hochspannungsleitung

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20.02.2015

Bericht Gabriel kommt Seehofer im Stromtrassenstreit entgegen

Gabriel legt neuen Verlaufsplan vor.

Berlin – Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) kommt dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) im Streit um den Bau von zwei Höchstspannungsstromleitungen nach Bayern entgegen.

Laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ unterbreitete Gabriel dem bayerischen Regierungschef einen neuen Verlaufsplan für die besonders umstrittene so genannte Süd-Ost-Stromtrasse von Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt ins bayerische Gundremmingen.

Dem Bericht zufolge soll die Trasse weitgehend entlang bestehender Wechselstromleitungen verlegt werden. Die Masten würden sich nicht wesentlich von den gewöhnlichen Stahltürmen unterscheiden, heißt es demnach in Ministeriumskreisen. Wo keine bestehende Leitung existiere, wolle man, wenn möglich, Erdkabel verlegen.

Um Seehofer zum Bau auch einer zweiten neuen Leitung zu bewegen, scheint man im Wirtschaftsministerium inzwischen bereit, der Forderung Bayerns zumindest nach einem Gaskraftwerk nachzukommen, schreibt der „Spiegel“ weiter.

Der politische Preis eines Kompromisses könnte etwa sein, dass das defizitäre Gaskraftwerk in Irsching auch in den kommenden Jahren weiterhin von den deutschen Stromkunden subventioniert wird. „Bayern will, dass der Weiterbetrieb von Irsching ermöglicht wird“, sagte Bayerns Energieministerin Ilse Aigner dem „Spiegel“

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