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Yasmin Fahimi

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15.02.2015

SPD Fahimi ruft Union zum Kampf gegen Wahlmüdigkeit auf

„Hier ist Kreativität gefragt, nicht Bedenkenträgertum.“

Berlin – SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat die Union aufgefordert, gemeinsam gegen Wahlmuedigkeit vorzugehen. „Hier ist Kreativität gefragt, nicht Bedenkenträgertum“, sagte Fahimi der „Welt am Sonntag“.

Sie schlug ein rasches Treffen mit der Union vor, „um zu besprechen, auf welche gemeinsamen Ideen wir uns verständigen“. Sie begrüße es sehr, dass „nun auch die Union erste Vorschläge gemacht hat, wie wir gegen Wahlmüdigkeit vorgehen können“. Ziel müsse sein, dass künftig wieder mehr Bürger wählen gingen.

Zuvor war bekannt geworden, dass sich CDU und CSU auf gemeinsame Vorschläge zur Steigerung der Wahlbeteiligung in Deutschland verständigt haben. So sollen bei Europa-, Bundestags- und Landtagswahlen nach Vorstellung der Generalsekretäre Peter Tauber und Andreas Scheuer die Wahllokale künftig von 08:00 bis 20:00 Uhr geöffnet bleiben, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

Fahimi hatte bereits im vergangenen Jahr die Vorstellungen der SPD präsentiert. Danach soll es statt der bisherigen Wahltagen ganze Wahlwochen geben.

Außerdem hatte Fahimi rollende Wahlkabinen vorgeschlagen, um den Bürgern die Stimmabgabe an unterschiedlichsten Orten zu ermöglichen. Vor allem die CSU hatte dies scharf kritisiert.

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