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15.10.2014

IfMDA Experten warnen vor steigenden Krankenkassenbeiträgen

Die Bundesregierung werde ihr Versprechen nicht halten können.

Berlin – Trotz der Prognose des Schätzerkreises, dass 2015 der durchschnittliche Krankenkassenbeitrag stabil bleibt, warnen Gesundheitsökonomen vor einem rasanten Anstieg der Abgaben in den darauf folgenden Jahren.

Nach Berechnungen des Instituts für Mikrodaten-Analyse (IfMDA) in Kiel wird der durchschnittliche Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent im Jahr 2016 auf 1,68 Prozentpunkte und in den Jahren 2017 und 2018 auf 1,96 und 2,33 Prozentpunkte steigen, berichtet die „Bild-Zeitung“ (Donnerstag).

„Nur weil fast alle Rücklagen eingesetzt werden, kann der Zusatzbeitrag kommendes Jahr stabil bleiben“, erklärte Gesundheitsökonom Thomas Drabinski die Prognose. „Wenn das Tafelsilber aber einmal verbraucht ist, werden die Beiträge rasant steigen.“

Die Bundesregierung werde ihr Versprechen von sinkenden Beitragssätzen nicht halten können. „Der Zusatzbeitrag wird steigen. Und das geht allein zu Lasten der Versicherten“, sagte Drabinski der „Bild“.

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