Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Euroscheine

© über dts Nachrichtenagentur

17.01.2015

Initiative EU will einheitlichere Besteuerung von Konzernen

„Viele Schlupflöcher für aggressive Steuerplanung würden beseitigt.“

Berlin – Konzerne in Europa sollen künftig einheitlicher besteuert werden: Darauf will die Europäische Kommission drängen, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Pierre Moscovici und Margrethe Vestager, die beiden zuständigen Kommissare in Brüssel, kündigten demnach an, die Initiative für eine gemeinsame Bemessungsgrundlage der Körperschaftsteuer in der EU wiederzubeleben.

„Damit müsste ein Unternehmen, das in mehr als einem EU-Staat tätig ist, nur ein gemeinsames Regelwerk bei der Steuererklärung beachten“, schreiben sie in einem Meinungsbeitrag, über den die SZ berichtet.

„Die Steuern würden dann zwischen den jeweiligen Staaten aufgeteilt. Wettbewerb zwischen verschiedenen Steuersätzen bliebe möglich, aber viele Schlupflöcher für aggressive Steuerplanung würden beseitigt“, so die Kommissare.

Alleine kann die Europäische Kommission das allerdings nicht durchsetzen, sondern muss die Mitgliedsstaaten überzeugen. Die Kommission zeigt sich laut SZ aber optimistisch: „Wir haben jetzt die Chance, den Steuerwettbewerb gerechter und transparenter zu machen. In Sachen Steuerpolitik müssen stets alle EU-Staaten zustimmen, daher sollten wir den gegenwärtigen Schwung nutzen“, schreiben Moscovici und Vestager.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/berlin-eu-will-einheitlichere-besteuerung-von-konzernen-76809.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen