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Bericht Deutsche Mobilfunkbetreiber nicht von Hack betroffen

„Gemeldet habe sich daraufhin zunächst deren Vertriebsmitarbeiter.“

Berlin – Die in Deutschland aktiven Mobilfunkanbieter sind von dem angeblichen Großangriff staatlicher chinesischer Hacker auf zehn große Telekommunikationsunternehmen nicht betroffen. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Telekom, Vodafone und Telefónica.

Alle drei Unternehmen sagten auf Anfrage der Zeitung, sie seien in der in der Sache nicht von der IT-Sicherheitsberatung Cybereason mit Sitz in den USA kontaktiert worden. Diese hatte den Angriff untersucht und vor einigen Tagen öffentlich gemacht.

Die Telekom erklärte, sie habe Cybereason von sich aus kontaktiert. Denn es hatte Gerüchte gegeben, wonach die Telekom betroffen sei. Der Verdacht habe sich allerdings nicht erhärtet, sagte ein Sprecher der Zeitung. Im Gegenteil. Statt Details zu erfahren, habe die Telekom laut dem Sprecher einen Anruf von den Verkäufern der Cyberfirma erhalten: „Gemeldet habe sich daraufhin zunächst deren Vertriebsmitarbeiter.“

Anfang der Woche hatte Cybereason einen Bericht über eine Hackerattacke veröffentlicht. Demnach hatten Hacker der mutmaßlich staatlichen chinesischen Hackergruppe APT10 die Datenbanken von zehn Mobilfunkprovidern weltweit ausspioniert, in denen die Unternehmen Metadaten ihrer Kunden gespeichert haben. Die Cberkriminellen hätten also herausfinden können, wer wann wo mit wem telefonierte.

Pikant schien, dass wichtige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft betroffen sein könnten. Zudem schrieben die Forscher, die Hacker seien schon seit Jahren aktiv gewesen.

„Mehr können wir aus rechtlichen Gründen nicht verraten“, sagte ein Cybereason-Mitarbeiter der „Welt am Sonntag“. Cybereason hatte in dieser Woche eine neue Sicherheitssoftware namens „Replay“ auf den Markt gebracht. Sie schützt, so die Pressemeldung, angeblich perfekt gegen Attacken wie die von APT10.

29.06.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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