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Clueso Thomas Hübner
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Selbstbestimmte Privatsphäre Clueso würde Internet gerne so benutzen wie einen Toaster

„Wenn man es nicht mehr braucht, macht man es aus.“

Berlin – Der Sänger Clueso würde das Internet gerne so benutzen wie einen Toaster. „Ich finde, dass das Recht auf eine selbstbestimmte Privatsphäre etwas ist, für das es sich auf die Straße zu gehen lohnt. Das Internet sollte man benutzen können wie einen Toaster: Wenn man es nicht mehr braucht, macht man es aus“, sagte Clueso im Gespräch mit der Philosophie-Zeitschrift „Hohe Luft“.

„Facebook verführt uns, immer mehr preiszugeben, weil es so einfach ist. Mich stört es nicht, solange ich selbst festlegen kann, wie hoch die Hecke ist, die mich vor fremden Blicken schützt.“

Vor drei Jahren wurde Clueso alles zu viel und er nahm sich eine Auszeit von der Öffentlichkeit. „Ich fühlte mich so fremdbestimmt wie während meiner Lehre zum Friseur, die ich abgebrochen habe“, erzählt der 34-Jährige.

Von seinem Opa habe er gelernt zu schauen, was der Tag bringe. Schnell wurde dem gebürtigen Erfurter klar, dass er Musik machen wolle und zwar „open end“: „Mit Freunden habe ich ein eigenes Label gegründet. Wir wollten kein großes Plattenlabel mehr haben, das in den Mails immer `auf cc` ist. Denn ich will das Kind sein dürfen, das spielt, und keiner soll mir sagen, wann Schluss ist.“

19.11.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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