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Lasse Becker

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19.06.2013

FDP Chef der Jungen Liberalen glaubt an Rente mit 75

„Wer spät anfängt zu arbeiten, arbeitet länger.“

Berlin – Nach Ansicht des Vorsitzenden der Jungen Liberalen, Lasse Becker, müssen sich jüngere Arbeitnehmer auf ein Renteneintrittsalter von bis zu 75 Jahren einstellen. Becker sagte der „Welt“: „Meine Generation der um die 30-Jährigen wird ein Renteneintrittsalter von 70 bis 75 haben.“ Es hänge natürlich davon ab, wie sehr man es schaffe, in den kommenden Jahren das Rentensystem umzubauen, so der JuLi-Chef weiter.

Das FDP-Vorstandsmitglied plädierte für ein Renteneintrittsalter, das sich an den Beitragsjahren bemisst. „Wer spät anfängt zu arbeiten, arbeitet länger. Wer früher in den Beruf kommt, soll auch früher aufhören. Das würde auch gerade den körperlich anstrengenden Berufen Rechnung tragen“, sagte er der „Welt“. Becker sagte auch: „Wir alle werden länger arbeiten müssen. Sonst kann unser Rentensystem nicht funktionieren.“

Zuvor hatten Ökonomen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) eine Studie veröffentlicht, in der eine Anhebung des Renteneintrittsalters von 69 Jahren ab dem Jahr 2030 empfohlen wird.

Mit Blick auf die INSM-Studie sagte Becker: „Die Rente mit 69 wird kommen, nur wird es dabei nicht bleiben.“ Es gebe viele Berufe, die körperlich nicht so anstrengend seien, in denen man deutlich länger als bis 69 arbeiten könne.

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