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Thomas Strobl

© Laurence Chaperon / CC BY-SA 3.0 DE

26.10.2014

CDU Strobl schließt Zusammenarbeit mit AfD aus

„Die AfD passt nicht zu Deutschland.“

Berlin – Der baden-württembergische CDU-Vorsitzende Thomas Strobl hat einer Koalition mit der Alternative für Deutschland (AfD) eine kategorische Absage erteilt. „Die AfD passt nicht zu Deutschland, nicht zu Baden-Württemberg und auch nicht zu christlichen Demokraten“, sagte er der „Welt“. „Ich schließe es aus, mit der AfD zusammenzuarbeiten.“

In der Asylpolitik komme es „nicht auf markige Töne an, sondern auf das Handeln“. Abgelehnte Asylbewerber müssten konsequent abgeschoben werden. In manchen Ländern „gibt es durchaus Luft nach oben“. So werde in Baden-Württemberg nur jeder 15. ausreisepflichtige Ausländer tatsächlich zurückgeführt.

Strobl betonte: „Wenn wir das Notwendige tun, bleibt wenig Raum für eine populistische Partei wie die AfD. Wir sind ein starkes Land, das politisch Verfolgte aufnehmen kann. Wir können aber nicht die Armut dieser Welt beseitigen, indem wir sagen: Kommt alle hierher.“

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