Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Mauer des Kreml in Moskau

© über dts Nachrichtenagentur

04.11.2014

CDU Außenpolitiker lehnt schärfere Sanktionen gegen Russland ab

„Eine weitere Verschärfung der Sanktionen ist nicht notwendig.“

Berlin – Der Vorsitzende der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Karl-Georg Wellmann (CDU), lehnt es ab, wegen der Wahlen in den prorussischen Rebellenhochburgen in der Ost-Ukraine neue Sanktionen gegen Russland in Erwägung zu ziehen.

„Eine weitere Verschärfung der Sanktionen ist nicht notwendig, weil schon jetzt deren Wirkungen für Russland verheerend sind“, sagte Wellmann dem „Handelsblatt“ (Onlineausgabe).

Dessen ungeachtet wertet Wellmann den Umstand, dass Russland die Wahl anerkannt hat, als „deutlichen Rückschlag“ für die Bemühungen des Westens, mit Moskau zu einer politischen Lösung der Krise zu kommen. „Die Chancen auf eine Rückführung der Sanktionen sind dadurch in weite Ferne gerückt.“

Wellmann rechnet überdies damit, dass die Wahlen zu einer „Verfestigung der Abspaltung der Ost-Ukraine“ führen, zumal sie von der westlichen Staatengemeinschaft nicht anerkannt würden und auch der Friedensvereinbarung von Minsk widersprächen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/berlin-cdu-aussenpolitiker-lehnt-schaerfere-sanktionen-gegen-russland-ab-74610.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen