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Bundesverband Campingwirtschaft erwartet Rekordjahr

„Wir sind sehr zufrieden.“

Berlin – Camping wird in Deutschland immer beliebter. „2019 erwarten wir ein neues Rekordjahr“, sagte Gunter Riechey, Präsident des Bundesverbands der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

2018 hätten rund 34,5 Millionen Menschen auf deutschen Campingplätzen übernachtet. „In diesem Jahr wird die Zahl erneut darüber liegen. Wir sind sehr zufrieden“, so der BVCD-Präsident weiter. Allein in den vergangenen zehn Jahren hätten die Übernachtungszahlen um 70 Prozent zugelegt.

Auf manchen der bundesweit rund 2.979 Campingplätzen gehe ohne Reservierung in der Hochsaison in diesem Jahr nichts, sagte Riechey. Viele Campingplätze seien „sehr gut gebucht“.

Die Branche der Caravan- und Reisemobilhersteller freut sich ebenfalls über üppige Zuwächse. „Das Wachstum 2019 dürfte in Deutschland bei Caravans bei mindestens fünf Prozent liegen, bei Reisemobilen bei mindestens zehn Prozent“, sagte Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes (CIVD).

In den ersten sieben Monaten 2019 wurden laut aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) 40.854 Reisemobile zugelassen – und damit 14,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der verkauften Caravans seien um 9,8 Prozent auf 20.282 geklettert. Dabei legten die Zulassungszahlen in allen Fahrzeugkategorien zu – vom klassischen Campingbus bis zum Luxusliner, so der CIVD-Geschäftsführer weiter.

Allerdings müsse man für die Fahrzeuge schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Ein Reisemobil gebe es ab etwa 35.000 Euro – die Preise könnten auch sechsstellige Summen erreichen. Im Schnitt gäben die Käufer etwa 73.000 Euro aus, sagte Onggowinarso den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Caravans gebe es ab etwa 12.000 Euro – im Durchschnitt würden jedoch 20.000 Euro dafür ausgegeben.

21.08.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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