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Polizeistreife im Einsatz

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04.07.2017

Bericht Bundesweit 71 Straftäter per Fußfessel überwacht

Nur in Schleswig-Holstein und Bremen gibt es derzeit keine Fälle.

Berlin – In Deutschland werden derzeit 71 Straftäter mit der elektronischen Fußfessel überwacht. Nach einer Auflistung der Länder-Justizministerien, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegen, leben die meisten von ihnen, nämlich 15 Personen in Bayern. In Mecklenburg-Vorpommern wird die Maßnahme bei 13 Straftätern angewandt, in Hessen bei 11. Allein in Schleswig-Holstein und Bremen gibt es derzeit keine Fälle der elektronischen Aufenthaltsüberwachung.

Die Gemeinsame Elektronische Überwachungsstelle der Länder (GÜL) in Hessen zählt zudem 17 Personen, für die eine Fußfessel angeordnet ist, die diese aber derzeit nicht tragen weil sie beispielsweise wegen eines anderen Vergehens in Haft sitzen.

In Bayern gibt es zudem auch Asylbewerber, die eine Fußfessel tragen müssen. Dort werden drei Iraker und ein Westafrikaner derart überwacht. In allen vier Fällen liegen laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Ausweisungsbescheide vor, die Männer konnten aber bislang nicht abgeschoben werden.

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