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Autobahn

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22.04.2015

Sachstandsbericht Bundesregierung entwickelt Strategie für autonomes Fahren

Das Interesse der Deutschen daran ist noch gering.

Berlin – Deutschland soll beim Thema „Autonomes Fahren“ bald weltweit ganz weit voraus sein: „Bundesverkehrsministerium und Automobilindustrie werden gemeinsam die Aktivitäten vorantreiben, um Deutschland im internationalen Vergleich beim Testen und bei der Zulassung von automatisierten und vernetzten Fahrzeugen in eine führende Position zu bringen“, heißt es im aktuellen Sachstandsbericht des Ministeriums zum Thema, über den die „Welt“ berichtet.

Demnach plant die Bundesregierung, in fünf Jahren eine nationale Strategie „für die Ermöglichung des hochautomatisieren Fahrens“ zu entwickeln. Doch das Interesse der Deutschen daran ist noch gering. Die Bundesbürger haben große Bedenken im Bezug auf autonomes Fahren, wie laut „Welt“ eine Umfrage im Auftrag der Leasetrend AG ergab. 59 Prozent der Autokäufer gaben demnach an, dass der Fahrspaß dabei auf der Strecke bleibe.

Darüber hinaus fürchten die Befragten einen möglichen Kontrollverlust, denn 42 Prozent gaben an, dass sie in ihrer persönlichen Freiheit beschnitten werden. Ein Drittel der Befragten ist sogar überzeugt, dass die autonomen Systeme eine Sicherheitsgefahr für Fahrer und Passagiere sein könnten. Fast genau so viel gehen davon aus, dass die robotergesteuerten Wagen den Verkehr gefährden.

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