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01.11.2014

Bericht Bundesländer erhöhen Einsatz im Kampf gegen Geldwäsche

64 Vollzeit-Angestellte überprüfen in den Ländern das Gebaren der Firmen.

Berlin – Die Bundesländer haben im Kampf gegen Geldwäsche ihren Einsatz erhöht und verstärkt Bußgelder verhängt. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf eine Aufstellung des Bundesfinanzministeriums berichtet, verhängten die zuständigen Behörden im Jahr 2013 wegen Verstößen gegen das Geldwäschegesetz 137 Bußgelder. 2012 waren es laut der Liste nur sechs.

Im ersten Quartal 2014 hätten die Behörden sieben Bußgelder angeordnet. 2013 seien gegen 1.707 Firmen Verwarnungen ausgesprochen worden. 2012 seien es 382 gewesen, im ersten Quartal 2014 bereits 172.

Grund für die Zunahme der Bestrafungen ist offenbar der verstärkte Personaleinsatz. 64 Vollzeit-Angestellte überprüfen dem „Focus“ zufolge zurzeit in den Ländern das Gebaren der Firmen. Der Aufwand habe sich seit 2011 mehr als verdoppelt. Damals habe es 27 Vollzeitstellen gegeben.

Die Behörden hätten im vergangenen Jahr 8.283 Kontrollen in den Betrieben vorgenommen. Die Überprüfung von Finanzunternehmen, Versicherungsvermittlern, KFZ- und Güterhändlern, Immobilienmaklern und Juwelieren habe sich fast verdoppelt. 2012 seien es noch 4.496 Kontrollen gewesen, im ersten Quartal 2014 bereits 2.174.

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