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"Politische Ladenhüter" BDA gegen Anrecht auf Homeoffice

„Wir brauchen ein Belastungsmoratorium statt weitere Vorgaben.“

Berlin – Die deutschen Arbeitgeber kritisieren den Vorstoß von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) für ein Anrecht auf Homeoffice für alle Beschäftigten, bei denen es der Arbeitsplatz zulässt.

„Politische Ladenhüter aus der Zeit vor dem größten Wirtschaftsrückgang seit vielen Jahrzehnten aufzuwärmen, wirkt etwas aus der Zeit gefallen“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben).

„Wir brauchen ein Belastungsmoratorium statt weitere Vorgaben, die Wachstum und Flexibilität beschränken.“ Es sei im Interesse von Arbeitgebern und Beschäftigten, mobiles Arbeiten dort einzusetzen, wo es möglich und sinnvoll ist, sagte Kampeter. „Dabei müssen betriebliche Belange und die Wünsche der Kunden eine zentrale Rolle spielen. Mit Homeoffice allein kann die Wirtschaft nicht am Laufen gehalten werden.“

Zuvor hatte Arbeitsminister Heil angekündigt, er wolle bis zum Herbst ein Gesetz für ein Recht auf Arbeit im Homeoffice vorlegen.

26.04.2020 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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