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Bundeswehrsoldaten
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Verteidigungsministerium Afghanische Soldaten nach Bundeswehr-Ausbildung untergetaucht

Wenige Tage nach ihrem Verschwinden wäre ihre Ausbildung zu Ende gegangen.

Berlin – Drei afghanische Soldaten haben ihre Ausbildung bei der Bundeswehr genutzt, um in Deutschland unterzutauchen. Das bestätigte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums gegenüber „Bild am Sonntag“.

Die drei Offiziersanwärter waren seit 2011 im Rahmen der militärischen Ausbildungshilfe in Deutschland stationiert. Ende Januar des laufenden Jahres flohen zwei Männer (25 und 30 Jahre alt) aus dem Standort Mittenwald in Bayern, ein Soldat aus der Kaserne in Munster (Niedersachsen).

Wenige Tage nach ihrem Verschwinden wäre ihre Ausbildung und damit ihre Aufenthaltserlaubnis für Deutschland zu Ende gegangen. Die Bundeswehr informierte umgehend die zuständige Ausländerbehörde, die deutsche Botschaft in Kabul und die afghanische Botschaft in Berlin.

Nach Einschätzungen der Ausländerbehörde Garmisch-Partenkirchen halten sich die afghanischen Männer heute entweder noch illegal in Deutschland auf oder haben einen Asylantrag im europäischen Ausland gestellt.

Mehr als 17.000 ausländische Soldaten haben seit 1965 an Lehrgängen der Bundeswehr teilgenommen. 51 von ihnen nutzten die Ausbildung zum Untertauchen.

16.11.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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