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Verdacht auf Insiderhandel bei Heinz-Übernahme

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16.02.2013

Berkshire Hathaway Verdacht auf Insiderhandel bei Heinz-Übernahme

„höchst verdächtige“ Transaktionen.

New York – Die US-Börsenaufsicht SEC hat Klage wegen möglichen Insiderhandels bei der Übernahme des Ketchup-Herstellers Heinz eingereicht. Vor dem Kauf durch Warren Buffetts Investmentfirma Berkshire Hathaway und die Beteiligungsgesellschaft 3G sei es zu „höchst verdächtigen“ Transaktionen gekommen, hieß es.

Die SEC fror nach dem 23-Milliarden-Dollar-Deal am Freitag ein Schweizer Konto ein. Der Klageschrift zufolge sollen die verdächtigen, aber noch unbekannten Händler am Tag vor der Bekanntgabe der Übernahme fast 90.000 Dollar in Optionen investiert haben, die bei einem Kursanstieg der Aktie Gewinn abwerfen. So sicherten sie sich insgesamt 1,7 Millionen Dollar.

Die Aktien von Heinz stiegen am Donnerstag, als der Deal verkündet wurde, um 12,02 auf 72,50 Dollar. Nach Angaben der SEC lag der Aktienpreis seit November 2012 immer um 60 Dollar oder darunter. Von dem verdächtigen Konto aus wurde demnach in den vergangenen sechs Monaten auch kein Handel mit Heinz-Aktien getätigt. Für die SEC liegt deshalb der Verdacht nahe, dass die Händler von der Übernahme Wind bekommen hatten.

Die Transaktion wurde über eine zur Goldman-Sachs-Gruppe gehörende Bank in Zürich abgewickelt. Eine Sprecherin teilte mit, die Bank würde mit den Börsenaufsehern zusammenarbeiten.

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