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Bundesagentur für Arbeit

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25.07.2015

Bericht Zeitarbeiter werden häufiger arbeitslos

Etwa zehn Prozent aller Zugänge kämen aus der Zeitarbeitsbranche.

Berlin – Überproportional viele Menschen, die arbeitslos werden, kommen aus der Zeitarbeitsbranche. Zu diesem Ergebnis kommt eine interne Analyse, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für die Bundesagentur für Arbeit erstellt hat und über die das Nachrichtenmagazin der „Spiegel“ berichtet.

Etwa zehn Prozent aller Zugänge in die Arbeitslosigkeit kämen aus der Zeitarbeitsbranche, heißt es demnach in dem Papier. Dabei habe der Anteil aller Leiharbeitnehmer an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Untersuchungszeitraum lediglich bei drei Prozent gelegen.

Weil die Gehälter in der Branche niedriger seien, liege auch das Arbeitslosengeld bei ehemaligen Zeitarbeitnehmern „deutlich unter der Höhe des Arbeitslosengeldes von Personen, die aus anderen Branchen in den Leistungsbezug wechseln“.

Allerdings sei die Zeitarbeit zugleich das größte Sprungbrett aus der Arbeitslosigkeit: Fast 20 Prozent aller Menschen, die nach dem Jobverlust wieder eine Beschäftigung aufnähmen, landeten bei einer Zeitarbeitsfirma.

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