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Bericht Zahl kurdischer Flüchtlinge in Türkei stark übertrieben

Aus politischen Gründen werde die Zahl weit übertrieben.

Berlin – Die offiziellen Angaben zur Zahl kurdischer Flüchtlinge, die aus der umkämpften syrischen Region Kobani in die Türkei fliehen konnten, sind laut eines Berichts der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagzeitung“ stark übertrieben. Das Blatt beruft sich dabei auf Politiker und Augenzeugen in der südtürkischen Grenzprovinz Sanliurfa.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hatte zuletzt mitgeteilt, mehr als 144.000 Flüchtlinge seien aus Kobani nach Sanliurfa gekommen. Das UNHCR übernahm diese Zahlen offenbar ungeprüft von der türkischen Regierung. Die Zeitung zitiert die Bürgermeisterin der türkischen Grenzstadt Suruc, Zühal Ekmez, hingegen mit der Aussage, tatsächlich seien es nur „15.000 bis 20.000 Flüchtlinge, vielleicht etwas mehr“.

Aus politischen Gründen werde die Zahl jedoch weit übertrieben. Die Türkei wolle damit ihrem Plan Vorschub leisten, die ihr unliebsamen autonomen Kurdengebiete in Syrien zu menschenleeren „Pufferzonen“ zu erklären.

Der Istanbuler Politikwissenschaftler Ekrem Güzeldere bezeichnet die offiziellen Flüchtlingszahlen als „vollkommen übertrieben“. Es gebe nur ein Auffanglager für Flüchtlinge, in dem sich zuletzt „höchstens 400 Personen“ aufhielten. „Es gab auch keine organisierten Transporte in Flüchtlingslager angrenzender Regionen“, so Güzeldere.

27.09.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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