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Senioren mit Rollstuhl

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17.08.2013

Bericht Riester schließt die Renten-Lücke nicht

Fast die Hälfte der Anspruchsberechtigten hat keinen Vertrag.

Berlin – Die Deutschen sorgen mit der Riester-Rente bei weitem nicht ausreichend vor um das sinkende Rentenniveau auszugleichen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion hervor, die der „Rheinischen Post“ vorliegt.

Eigentlich müssten abhängig Beschäftigte vier Prozent ihres Bruttoeinkommens in eine Riester-Rente investieren, um die schmaler werdende gesetzliche Rente durch die private Vorsorge aufzustocken. Die Einzahlungen in die Riester-Rente entsprächen „rechnerisch“ aber nur gut einem Prozent, heißt es in der Antwort der Bundesregierung.

„Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass das Versprechen, dass die Niveauabsenkung der gesetzlichen Rente durch Riester und Co. kompensiert werden wird, falsch war“, sagte Matthias Birkwald, Rentenexperte der Linksfraktion.

Fast die Hälfte der Anspruchsberechtigten hätten keinen Vertrag. Von denen, die einen hätten, würden die wenigsten genug einzahlen.

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