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EZB

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04.12.2014

Bericht Richtungsstreit in der EZB verschärft sich

Lager der internen Gegner Draghis wachse weiter an.

Frankfurt – Der Richtungsstreit über die künftige Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) verschärft sich offenbar weiter: EZB-Präsident Mario Draghi kann laut eines Berichts der „Welt“ derzeit nicht mehr auf eine Mehrheit innerhalb des sechsköpfigen Direktoriums der Notenbank bauen.

Bei der Abstimmung über die offizielle Stellungnahme des EZB-Rates zur geldpolitischen Lage hätten laut „Welt“ gleich drei Direktoren gegen die vom Präsidenten unterstützte Vorlage gestimmt. Damit wachse das Lager der internen Gegner Draghis kurz vor einer möglichen Entscheidung über ein groß angelegtes Staatsanleihenprogramm.

Die neueste Stellungnahme des Rates beinhaltet zwar noch keine Festlegung, lässt eine solche Maßnahme nach Einschätzung von Beobachtern näher rücken. Dies wird jedoch offensichtlich von diversen Zentralbankern nicht mitgetragen, berichtet die Zeitung weiter.

Draghi hatte im Anschluss an die Sitzung eingeräumt, dass das Direktorium nicht geschlossen abgestimmt hatte. Nicht bekannt war allerdings, dass es innerhalb dieses engsten Führungszirkels der Notenbank einen Patt gab, der Präsident also nicht einmal mehr die Mehrheit der Mitglieder hinter sich hatte, schreibt die „Welt“. Die EZB habe sich zu den Informationen nicht äußern wollen.

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