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Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle

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23.10.2015

Bericht Regierung hat Streit um Transitzonen weitgehend beigelegt

Man baut auf Freiwilligkeit bei den Flüchtlingen.

Berlin – Die Bundesregierung hat ihren internen Streit über die Einrichtung von Transitzonen zur grenznahen Registrierung von Flüchtlingen offenbar weitgehend beigelegt. Laut eines Berichts des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ haben die zuständigen Bundesminister Thomas de Maizière (CDU) und Heiko Maas (SPD) unter Vermittlung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel sich bereits grundsätzlich darauf verständigt, dass es im grenznahen Transitbereich auf deutschem Boden umfriedete Zentren zur Registrierung der Flüchtlinge geben soll.

Nur auf Basis einer solchen Registrierung sollen Zahlungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erfolgen. Flüchtlinge, die in der Bundesrepublik ohne gültige Registrierung angetroffen werden, sollen behördlich in die neuen Transitzonen rückgeführt werden. Damit will man die Vorauswahl zwischen Bürgerkriegsflüchtlingen und anderen Flüchtlingen schnell und konsequent sicherstellen.

Die Registrierungszentren sollen zwar geschützt sein, aber nichts werde dabei an Haftanstalten erinnern, heißt es dem Bericht zufolge aus Regierungskreisen. Man baut auf Freiwilligkeit bei den Flüchtlingen, da nur über diesen Weg Transferleistungen erfolgen.

Auf Initiative von Frank-Jürgen Weise baut das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bereits eine neue moderne Technik zur elektronischen Identifizierung für die Flüchtlings-Registrierung auf.

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